QR-Code zur Seite

Sturmtief "Emma"

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnSturmschaden Gebäude am von Feuerwehr Heilbronn

Ein Jahr nach Sturm­tief „Kyrill" hält nun die Unwet­ter­front „Emma" die Feu­er­wehren deutsch­land­weit auf Trab. Genau wie im ver­gan­genen Jahr kam die Region Heil­bronn mit einem „blauen" Auge davon. Bis gegen 13:00 Uhr mussten die Feu­er­wehren im Stadt- und Land­kreis Heil­bronn bereits ins­ge­samt ca. 100 mal zu unwet­ter­be­dingten Einsätzen ausrücken.

Umgestürzte Bäume mussten von Straßen und Wegen geräumt werden. Am Heil­bronner Freibad „Neckar­halde" ent­wur­zelte ein Baum und stürzte auf die Straße. Zwei Bäume fielen auf par­kende Pkw`s. Ver­letzt wurde hierbei glückli­cher­weise nie­mand.

Meh­rere Ver­kehrs­schilder wurden durch die hef­tigen Windböen abge­knickt. Ver­ein­zelt lösten sich Wer­be­ta­feln aus ihren Ver­an­ke­rungen und wir­belten über die Straßen.

Durch die starken Regenfälle über­flu­teten zahl­reiche Keller, welche mit­tels Tauch­pumpen aus­ge­pumpt werden mussten.

Mit der Dreh­leiter und einer Höhen­si­che­rungs­gruppe wurde ein großflächig abge­decktes Dach im Stadt­ge­biet gegen wei­tere Beschädigung gesi­chert. Um die Ein­satz­stelle zu errei­chen musste zuvor ein umgestürzter Anhänger auf­ge­stellt werden.

In Neu­denau fand eine Zug­fahrt ihr jähes Ende, als es zwi­schen Neu­denau und Züttlingen zu einem Abriss der Ober­lei­tung kam. Über hun­dert Fahrgäste saßen fest. In Zusam­men­ar­beit mit der Feu­er­wehr, Kräften des Ret­tungs­dienstes und eines Not­fall­ma­na­gers konnten die Pas­sa­giere zu Sam­mel­punkten trans­por­tiert und auf die bereit­ge­stellten Ersatz­trans­port­mittel ver­teilt werden.

Die Feu­er­wehr­leit­stelle wurde über die Dauer der Einsätze per­so­nell verstärkt. Darüber hinaus war der Lage- und Führungs­raum besetzt, um die Viel­zahl der anfal­lenden Einsätze zu koor­di­nieren.

Feu­er­wehr Heil­bronn