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Wasserrohrbruch beschäftigt Feuerwehr vier Stunden lang

Einsatz der Feuerwehr LeingartenWasserschaden am von Marc Hoffmann, Feuerwehr Leingarten

Um 6:41 Uhr war für die Lein­gar­tener Feu­er­wehr die Nacht­ruhe vorbei, als ein Anwohner in der Südstraße - nur wenige Meter vom Feu­er­wehr­haus ent­fernt - bemerkte, dass große Mengen Wasser vom Nach­bar­grundstück aus über die Straße spülten.

An der Ein­satz­stelle wurde dann auf Grund der Was­ser­menge schnell fest­ge­stellt, dass es sich hier um einen Was­ser­rohr­bruch han­deln musste. Beim Ein­treffen der Feu­er­wehr war der kom­plette Vor­garten des betref­fenden Hauses sowie die Südstraße vor dem Gebäude überspült. Da das Wasser ver­mut­lich auch in den Keller ein­ge­drungen war, musste der Schließzylinder der Haustür auf­ge­bro­chen werden - denn die Bewohner der Dop­pel­haushälfte befanden sich zu allem Unglück noch im Urlaub.

Im Keller stellte sich schnell heraus, dass das kom­plette Unter­ge­schoss zwi­schen 20 und 30 Zen­ti­meter unter Wasser stand.

Von der Feu­er­wehr wurden dar­aufhin meh­rere Tauch­pumpen und Was­ser­sauger ein­ge­setzt, um das ein­ge­drun­gene Wasser aus dem Keller zu pumpen.Während­dessen hatte sich durch das aus­ge­tre­tene Wasser auf der Südstraße eine gefährliche Eis­schicht gebildet, die nur mit mas­sivem Ein­satz von Streu­salz besei­tigt werden konnte, um die Sicher­heit der Ein­satzkräfte nicht zu gefährden. Hierzu unterstützte ein Mit­ar­beiter des Gemein­de­bau­hofs die Arbeit der Feu­er­wehr.

Vom inzwi­schen ein­ge­trof­fenen Not­dienst der HVG (zuständig für die Was­ser­ver­sor­gung) wurde dann fie­ber­haft nach der schad­haften Stelle gesucht, welche nach einiger Zeit ungefähr loka­li­siert werden konnte. Um das unkon­trol­lierte Aus­treten von wei­terem Wasser und eine gefährliche Unterspülung der Straße zu ver­hin­dern, wurde die Was­ser­ver­sor­gung des kom­pletten Straßenzugs abge­schie­bert. Von der Feu­er­wehr wurden die umlie­genden Anwohner verständigt.

Durch den massiv auf­ge­weichten Boden um die schad­hafte Stelle in der Was­ser­lei­tung drang auch nach dem Abstellen wei­terhin Wasser in den Keller ein, so dass die Feu­er­wehr durchgängig damit beschäftigt war, dieses wieder aus dem Keller zu pumpen.

Der Not­dienst der HVG konnte die schad­hafte Stelle in der Was­ser­lei­tung schließlich repa­rieren, nachdem ein ortsansässiger Bau­un­ter­nehmer die Lei­tung frei­ge­legt hatte.

Für die Feu­er­wehr war der Ein­satz gegen 11 Uhr beendet, nachdem ein Streu­fahr­zeug des Bau­hofs noch­mals die teil­weise immernoch ver­eiste Südstraße abge­streut hatte und keine Gefahr für den Ver­kehr mehr bestand. Während des gesamten Ein­satzes war die Südstraße gesperrt.

Freiwillige Feuerwehr Leingarten

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