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Viel Rauch um (fast) Nichts

Einsatz der Feuerwehren Langenbrettach und NeckarsulmFeuer am von Markus Kreß, Feuerwehr Langenbrettach

Am Dienstag Morgen um 01.10 Uhr wurde die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Lan­gen­bret­tach mit dem Alarm­stich­wort "Rauch­ent­wick­lung" in den kleinsten Orts­teil Neu­deck ent­sandt. Dort würden Bewohner eines kom­bi­nierten Wohn- und Stallgebäudes inten­siven Brand­ge­ruch wahr­nehmen.

Nach dem Ein­treffen der Feu­er­wehr und der Befra­gung einiger Bewohner stellte sich heraus, dass diese bereits seit ca. 40 Minuten einen durch­drin­genden Brand­ge­ruch im Gebäude wahr­ge­nommen hatten, die Ursache hierzu aber nicht fest­stellen konnten.

Im Bereich des Trep­pen­hauses zu den 4 Woh­nungen, teil­weise in den Woh­nungen und selbst bei den jeweils rund 60 m vom Trep­pen­haus ent­fernt ste­henden Löschfahr­zeugen roch es "brenzlig".

Vor­sorg­lich wurden 2 C-Rohre unter Atem­schutz vor­be­reitet, 6 Bewohner zweier Woh­nungen, die vom ganzen Trubel noch gar nichts mit­be­kommen hatten, durch Läuten und Klopfen aus den Betten geholt sowie die Wärme­bild­ka­mera aus Neckar­sulm zur Absuche des rund 30m langen und meh­rere Geschosse hohen Gebäudes alar­miert.

Zwi­schen­zeit­lich wurden das Erd­ge­schoss, in dem sich Stal­lungen mit ein­ge­stellten Pferden befinden, sowie die sich im Gebäude befind­li­chen Woh­nungen und die nähere Umge­bung auf mögliche Brand­herde abge­sucht.

Fast zufällig wurde neben einer Tür, die ins Gebäude führt ein kleiner unschein­barer Plas­tik­topf gefunden, in dem meh­rere kleine Zweige ohne Flam­men­er­schei­nung vor sich hin glimmten.

Dieser wurde als "Übeltäter" verdächtigt, da nach Ein­treffen der Wärme­bild­ka­mera aus Neckar­sulm, an und im Gebäude kei­nerlei Brand­herde in den Decken und Wänden fest­zu­stellen war.

Ein­satz­dauer: 1 Std. 40 Minuten

Ein­ge­setzt waren:

FFW Lan­gen­bret­tach mit drei Fahr­zeugen und 22 Feu­er­wehr­angehörigen

FFW Neckar­sulm mit 2 Feu­er­wehr­angehörigen

1 Poli­zei­streife mit 2 Beamten