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Tödlicher Verkehrsunfall auf BAB 81

Einsatz der Feuerwehren Untergruppenbach und HeilbronnVerkehrsunfall PKW am von Andreas Weinert, Feuerwehr Untergruppenbach

Die Feu­er­wehr Unter­grup­pen­bach wurde über GAS 2 mit der Mel­dung "Ver­kehrs­un­fall PKW - eine Person ein­ge­klemmt" auf die BAB 81 in Fahrt­rich­tung Stutt­gart alar­miert.

Beim Ein­treffen der ersten Kräfte wurde ein Klein­wagen in einer bewach­senen Böschung vor­ge­funden, der mit der Fah­rer­seite gegen einen Baum geprallt war. Im vollständig zerstörten Fahr­zeug konnten zunächst eine jüngere Frau und Kin­der­laute fest­ge­stellt werden. Auf­grund des mas­siven Ver­let­zungs­muster der Fah­rerin stand schnell fest, dass für sie leider jede Hilfe zu spät kam, sie war ihren Ver­let­zungen bereits erlegen. Somit kon­zen­trierten sich alle Maßnahmen auf die Loka­li­sie­rung und Ret­tung des Kindes.Das Kind war im Kin­der­sitz sit­zend zwi­schen dem her­un­ter­gedrückten Dach­himmel, dem Fah­rer­sitz und dem ein­ge­drun­genen Baum ein­ge­klemmt, aber bei Bewusst­sein. Mit­tels Hydrau­lik­stempel und Spreizer konnte das Kind auf­wendig aber zügig aus dem Fahr­zeug befreit und in kri­ti­schem Zustand aber lebend an den Ret­tungs­dienst überg­eben werden.

Die Ber­gung der getöteten Person konnte in der vor­ge­fun­denen Lage ohne Gefährdung der Ein­satzkräfte nicht durchgeführt werden. Somit wurde das Fahr­zeug mit der Zug­ein­rich­tung des Rüstwa­gens der BF Heil­bronn vom Baum weg in Rich­tung Fahr­bahn gezogen. Vorab mussten klei­nere Bäume und Geäst mit­tels Motorsäge besei­tigt werden. Anschließend wurde die Person unter Ein­satz von schwerem hydrau­li­schem Gerät aus dem Unfall­wagen befreit.

Die Ein­satz­stelle wurde nach erfolgter Ret­tung und Ber­gung für die Unfall­auf­nahme, durch einen Sach­verständigen, aus­ge­leuchtet.

Im Nach­gang des Ein­satzes wurden die Ein­satzkräfte von einem Not­fall­seel­sorger im Feu­er­wehr­ma­gazin Unter­grup­pen­bach betreut, was von der kom­pletten Ein­satz­mann­schaft des Tages genutzt wurde.