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Suche nach einer Fliegerbombe

Einsatz der Feuerwehren Lauffen a.N. und NeckarsulmEinsatzbereitschaft am von Kenngott, Feuerwehr Lauffen a.N.

Der mögliche Fund einer Flie­ger­bombe aus dem zweiten Welt­krieg, hat am Mitt­woch, 10.12.2008 nicht nur die Lauf­fener Bevölke­rung, son­dern auch die Ein­satzkräfte von Feu­er­wehr, Polizei, DRK und THW in Atem gehalten.

Bei Gra­bungs­ar­beiten auf einem ehe­ma­ligen Gärtne­rei­areal in Lauffen, konnten Kriegs­brandrückstände fest­ge­stellt werden. Nach Rücksprache mit dem Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienst und nach Aus­wer­tung der Luft­bilder konnte nicht aus­ge­schlossen werden, dass sich auf dem besagten Gelände eine noch nicht deto­nierte Flie­ger­bombe befindet. Um bei evtl. Bau­ar­beiten auf diesem Grundstück eine Gefährdung der Bau­stel­len­mit­ar­beiter und auch der Bevölke­rung aus­zu­schließen, wurde die Suche der mögli­chen Flie­ger­bombe und Eva­ku­ie­rungsmaßnahmen für rund 1.200 Per­sonen, durch die Stadt­ver­wal­tung Lauffen ange­ordnet.

Ab 9 Uhr trat der Ein­satz­stab, bestehend aus Ver­tre­tern der Stadt­ver­wal­tung, der Polizei, der Feu­er­wehr und des Ret­tungs­dienstes im Lauf­fener Feu­er­wehr­haus zusammen.

Um bei diesem Bereit­stel­lungs­ein­satz alle ein­ge­setzten Kräfte an einem Punkt zen­tra­li­sieren zu können, wurde die Fahr­zeug­halle der Feu­er­wehr Lauffen kur­zer­hand in einen Auf­ent­halt- und Ver­pfle­gungs­raum und zur Pres­se­stelle umfunk­tio­niert. Im Falle einer Eva­ku­ie­rung der Bevölke­rung, waren zwei Betreu­ungs­stellen in Turn­hallen vor­be­reitet, welche durch das DRK besetzt und betreiben worden wären.

Da sich die Such­ar­beiten des Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienstes durch tech­ni­sche Pro­bleme (Bagger musste aus­ge­tauscht werden) bis in die Nach­mit­tags­stunden hinaus gezogen haben, wurde das THW aus Weins­berg zur Aus­leuch­tung der Gra­bungs­stelle ange­for­dert. Gegen 18 Uhr wurden die Such­ar­beiten ein­ge­stellt, um dann am Don­nerstag mit wei­teren Such­ar­beiten fort­zu­fahren.

Mit Laut­spre­cher­durch­sagen von Polizei und Feu­er­wehr, wurden die betrof­fenen Anwohner infor­miert. Am Vor­mittag des 11.12.2008 konnte dann, nachdem auf dem aus­ge­wei­teten Suchgelände keine Flie­ger­bombe gefunden wurde, Ent­war­nung gegeben werden.

An dieser Maßnahme waren rund 130 Kräfte betei­ligt:

Stadt­ver­wal­tung Lauf­fen­Po­lizei Lauffen/Heil­bronn­Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienst Baden-Württem­berg­Kreis­brand­meis­ter­Feu­er­wehr Lauf­fen­Feu­er­wehr Neckar­sulmLtd. Not­arzt/ OrgLDRK Kreis­be­reit­schafts­lei­tung und Kreis­aus­kunftsbüroDRK OV Lauffen, OV Neckar­sulm, OV Bra­cken­heim, OV Nord­heim, OV Ober­sulm, OV Fran­ken­bach, OV Lein­gar­tenTHW Weins­bergstädt. Bauhof Lauf­fen­Bag­ger­fir­men­Bus­un­ter­nehmen

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

Freiwillige Feuerwehr Neckarsulm

Landkreis Heilbronn

  • KdoW (KBM)

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