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Schwerverletzter bei Wohnhausbrand

Einsatz der Feuerwehren Bad Rappenau und Bad WimpfenWohnungsbrand am von Feuerwehr Bad Rappenau; PD Heilbronn

Um 10:01 Uhr wurde die Abtei­lung Bad Rap­penau mit dem Ein­satz­stich­wort "Rauch­ent­wick­lung aus Gebäude" in die Amsel­straße gerufen. Noch vor dem Ausrücken der ersten Kräfte wurde die Alarm­stufe durch die Inte­grierte Leit­stelle auf "Dach­stock­brand" erhöht und wei­tere Kräfte alar­miert.

Nach der ersten Erkun­dung brannte es in einer Dach­ge­schoss­woh­nung in einem Mehr­fa­mi­li­en­rei­hen­haus. An der Ein­satz­stelle wurde berichtet, dass sich defi­nitiv noch eine Person in der Brand­woh­nung auf­halten soll.

Par­allel zum Lösch­an­griff gelang es, die Person sehr schnell aus der Woh­nung zu retten. Die Erst­ver­sor­gung ist vom Ret­tungs­dienst noch im rauch­freien Trep­pen­haus durchgeführt worden.

Anschließend wurde die Person aus dem Gebäude zum Ret­tungs­wagen gebracht, wo die wei­tere Ver­sor­gung statt­fand. Auf Grund der schweren Brand­ver­let­zungen wurde der Ver­letzte anschließend mit einem Ret­tungs­hub­schrauber abtrans­por­tiert.

Das Feuer im Bereich der Küchen­zeile konnte vom Angriffs­trupp unter PA schnell gelöscht werden. Danach wurden die Zwi­schen­decke sowie der darüber gele­gene Dach­be­reich kon­trol­liert.

Die Dreh­lei­ter­be­sat­zung deckte das Dach teil­weise ab und löschte bren­nendes Dachgebälk mit einem C-Rohr.

Abschließend wurden alle Bereiche mit der Wärme­bild­ka­mera kon­trol­liert.

Die zusätzlich alar­mierten Abtei­lungen Bab­stadt, Bon­feld und Tresch­klingen unterstützten bei der Brandbekämpfung und anschließenden Belüftung des Gebäudes bzw. kon­trol­lierten die angren­zenden Woh­nungen und den benach­barten Dach­stuhl auf Brand­aus­brei­tung.

Zeit­gleich wurde der Lan­de­platz für den Ret­tungs­hub­schrauber ein­ge­richtet.

Auf­grund der Größe des Objektes war zusätzlich die Feu­er­wehr Bad Wimpfen alar­miert worden; diese stand mit einem Löschzug im Bereit­stel­lungs­raum zur Verfügung, brauchte aber nicht mehr ein­ge­setzt werden.

Nach dem Ein­satz wurde den bei der Ret­tung ein­ge­setzten Kame­raden eine Gesprächs­runde mit dem Psy­cho­so­ziale Not­fall­ver­sor­gung-Team (PSNV) ange­boten.

Poli­zei­be­richt:

Sonn­tag­morgen, gegen 10.00 Uhr, brach aus bis­lang ungeklärter Ursache in der Küche einer Dach­ge­schoss­woh­nung eines Rei­hen­haus­kom­plexes, in der Amsel­straße, ein Brand aus.

Der 52-jährige allei­nige Bewohner wurde von der Feu­er­wehr bewusstlos im Flur lie­gend ange­troffen und konnte gerade noch recht­zeitig gerettet werden.

Der Mann erlitt schwere Brand­ver­let­zungen und eine Rauch­gas­ver­gif­tung. Er wurde mit dem Ret­tungs­hub­schrauber in die Klinik nach Lud­wigs­hafen ver­bracht.

Die Feu­er­wehren Bad Rap­penau mit Teil­orten waren mit ins­ge­samt 70 Mann zur Brandbekämpfung im Ein­satz. Das Feuer konnte schnell unter Kon­trolle gebracht werden. Ein Not­arzt und meh­rere Kran­ken­wagen waren eben­falls vor Ort.

Der Gesamt­schaden am Gebäude beträgt etwa 70.000,– Euro.