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Groß angelegte Suchaktion - Vermisster 63-jähriger tot aufgefunden

Einsatz der Feuerwehren Neudenau, Möckmühl, Buchen und BilligheimPersonensuche am von Feuerwehr Möckmühl; PD Heilbronn

Am frühen Sams­tag­morgen wurde der Möckmühler Kom­man­dant über Telefon verständigt, dass im Bereich Neu­denau-Rei­cherts­hausen eine Per­so­nen­suche anstehen würde, nachdem wei­tere Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen bereits in der Nacht zuvor erfolglos gewesen waren.

Nach tele­fo­ni­scher Rücksprache mit dem Kom­man­danten der FF Neu­denau wurde fest­ge­legt, dass Neu­denau mit allen Abtei­lungen und die FF Möckmühl mit den Abtei­lungen Möckmühl und Bit­tel­bronn alar­miert werden sollten.

Nachdem eine erste Lage­be­spre­chung beim Sportgelände in Sig­lingen statt­ge­funden hatte, lief die groß ange­legte Such­ak­tion für einen 63 Jahre alten Sig­linger, wel­cher aller­dings bereits über 12 Stunden ver­misst wurde, gegen 9.30 Uhr an.

Nach Rücksprache mit den Angehörigen beschränkte sich die Suche des Ver­missten massiv auf ein zuvor fest­ge­legtes Gebiet, in wel­chem er am Abend zuvor gegen 18 Uhr noch sein Handy benutzt hatte.

Auf Grund der hohen Hel­fer­zahl konnte man mit zahl­rei­chen Gruppen dieses Gebiet sehr schnell durchkämmen und ein zweites Mal durch­kon­trol­lieren.

Nachdem gleich zu Beginn der Such­ak­tion wei­tere Kräfte nach­ge­for­dert wurden, konnte die Suche auf das kom­plette Gebiet seiner geplanten Wan­de­rung aus­ge­dehnt werden.

Um die Mit­tags­zeit waren genau 180 Feu­er­wehr­angehörige, drei Poli­zei­streifen sowie ein Poli­zei­hub­schrauber und 37 Hundeführer mit 23 Such­hunden im Ein­satz.

Nachdem alle Aktionen erfolglos blieben, ging eine Gruppe noch­mals seinen gewohnten Wan­derweg, wel­chen er im Sommer benutzt, ab und fand dabei die gesuchte Person, aller­dings abseits des Weges in einer Ackerfläche.

Leider kam für den Rentner jede Hilfe zu spät. Ob er durch Herz­ver­sagen, Schwäche­an­fall oder die bit­ter­kalte Nacht sein Leben verlor, stand nach Ende der Such­ak­tion nicht fest.

Bilder: Feu­er­wehr Möckmühl

Am Ein­satz waren betei­ligt:

4 Poli­zei­streifen Revier NSU1 Poli­zei­hub­schrauber1 DRK OV Neu­denau1 DRK OV Möckmühl1 Ret­tungs­hun­de­staffel Bad Mer­gen­theim1 Ret­tungs­hun­de­staffel Schwäbisch Hall1 Ret­tungs­hun­de­staffel Mos­bach1 Ret­tungs­hun­de­staffel Buchen1 Ret­tungs­hun­de­staffel Sin­del­fingen mit einem Man­trailer-Hund1 Ret­tungs­hun­de­staffel Neckar-Enz mit 4 Lawi­nen­hunden

FF Neu­denau

- mit den Abtei­lungen: Neu­denau, Her­bolz­heim, Sig­lingen, Rei­cherts­hausen/Kreßbach

FF Bil­lig­heim

- mit den Abtei­lungen: Bil­lig­heim, All­feld, Kat­zental und Sulz­bach

FF Buchen

- Abtei­lung Buchen sowie mit 7 Hunden und 10 Hundeführern

FF Möckmühl

- mit den Abtei­lungen Möckmühl und Bit­tel­bronn

Poli­zei­be­richt:

Trotz einer zweitägigen Such­ak­tion nach einem 63-jährigen aus Neu­denau konnte dieser tra­gi­scher­weise nur noch tot auf­ge­funden werden.

Der Gesuchte verließ am Frei­tag­abend gegen 17:15 Uhr sein Wohn­haus in Neu­denau-Sig­lingen und wollte ursprünglich zu Fuß nach Möckmühl-Bit­tel­bronn.

Seine Ehe­frau hatte noch gegen 18:45 Uhr tele­fo­niert, laut seinen Angaben war er zu diesem Zeit­punkt noch 3 km vor Bit­tel­bronn, anschließend verlor sich seine Spur.

Da nicht aus­zu­schließen war, dass sich der Gesuchte in einer hilf­losen Lage befindet, wurde noch in der Nacht eine große Such­ak­tion gestartet, hierbei waren Streifen des Poli­zei­re­viers Neckar­sulm und Mos­bach, das tech­ni­sche Hilfs­werk Wid­dern, die Ret­tungs­hun­de­staf­feln Lud­wigs­burg und Heil­bronn sowie das deut­sche Rote Kreuz der Orts­verbände Neu­denau und Möckmühl sowie ein Poli­zei­hub­schrauber im Ein­satz.

Da die Such­ak­tion nicht zum Auf­finden des Ver­missten führten, wurde am heu­tigen Morgen die Ein­satzmaßnahmen durch das Poli­zei­re­vier Neckar­sulm inten­si­viert fortgeführt. Hierbei war ein Poli­zei­hub­schrauber, die Feu­er­wehren Neu­denau, Möckmühl, Buchen und Bil­lig­heim betei­ligt sowie die Ret­tungs­hun­de­staf­feln von Buchen, Schwäbisch Hall, Tau­ber­bisch­hofs­heim und Neckarenz. Zusätzlich wurde ein soge­nannter „Man­trailer“ der Ret­tungs­hun­de­staffel Sin­del­fingen hin­zu­ge­zogen. Dieser ist spe­ziell dafür aus­ge­bildet, Spuren von Men­schen auch nach längerer Zeit zu finden. Die Ret­tungs­hun­de­staf­feln waren mit ins­ge­samt 23 Hunden und 37 Hundeführern vor Ort.

Bei dieser Suche wurde der Ver­misste am späten Nach­mittag tot in einem Feld lie­gend auf­ge­funden.