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Frontalzusammenstoß fordert Schwerverletzte

Einsatz der Feuerwehr SchwaigernVerkehrsunfall PKW am von Volker Lang, Feuerwehr Schwaigern

Kurz nach 22 Uhr kam es auf der Kreis­strasse zwi­schen Schwai­gern und Stetten zu einem Fron­tal­zu­sam­menstoß zwi­schen zwei PKW. Nach ersten Erkennt­nissen war ein PKW-Fahrer am Ende einer Kurve auf die Gegen­fahr­bahn geraten und dort mit einem ent­ge­gen­kom­menden PKW, der mit 4 Per­sonen besetzt war, zusam­men­ge­prallt. Dieses Fahr­zeug wurde quer über die Fahr­bahn geschleu­dert und blieb in einem fla­chen Straßengraben liegen. Am anderen Fahr­zeug wurde beim Zusam­men­prall der Motor kom­plett aus dem Fah­re­zeug her­aus­ge­rissen. Fahr­zeug und Motor wurde eine leichte Böschung hin­unter und in ein Getrei­de­feld geschleu­dert.

Von der Feu­er­wehr mußten beim Ein­treffen zum einen drei leichter ver­letzte Per­sonen betreut wurden und par­allel nach zwei Frauen geschaut werden, die sich, schwer ver­letzt, auf dem Fahrer bzw. Bei­fah­rer­sitz befanden. Die Fah­rerin konnte bereits nach kurzer Zeit mit Hilfe von hydrau­li­schen Ret­tungsgeräten befreit und dem Ret­tungs­dienst überg­eben werden.

Kri­ti­scher war die Befreiung der Bei­fah­rerin, da sie extrem ein­ge­klemmt war. Auf der rechten Fahr­zeug­seite waren alle tra­genden Teile nach hinten ver­schoben. Durch die schwere ihrer Ver­let­zungen mußten vom Ärzte­team zunächst sta­bi­li­sie­rende Maßnahmen ergriffen werden und eine Voll­nar­kose ein­ge­leitet werden, bevor mit der Ret­tung begonnen werden konnte.

Par­allel zu diesen Maßnahmen wurde der Brand­schutz sicher­ge­stellt und aus­ge­lau­fene Betriebs­stoffe mit Bin­de­mittel auf­ge­nommen.

Bis zum Abschluß der Unfall­auf­nahme durch die Polizei mußte die Unfall­stelle aus­ge­leuchtet werden.