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Brand eines Terrassendaches in der Herzog-Magnus-Strasse

Einsatz der Feuerwehren Untereisesheim und NeckarsulmGebäudebrand am von Els Schöpe, Feuerwehr Untereisesheim

Am Mitt­woch, den 23.07.2008 gegen 18:25 Uhr wurde die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Unter­ei­sesheim zu einem Brand in der Herzog-Magnus-Strasse gerufen. Anwohner hatten ein bren­nendes Gara­gen­dach gemeldet. Bereits 2 Minuten später rückten beide Feu­er­wehr­fahr­zeuge aus.

Da beim Melden des Brandes als Ort fälsch­li­cher­weise Ober­ei­sesheim ange­geben wurde, alar­mierte die Zen­trale in Heil­bronn zuerst die Feu­er­wehren Neckar­sulm und Ober­ei­sesheim. Diese befanden sich, als die Ver­wechs­lung erkannt wurde, bereits auf der Anfahrt und so wurde beschlossen, diese Fahr­zeuge nach Unter­ei­sesheim durch­fahren zu lassen. Dadurch sollte dem betrof­fenen Bürgern schnelle und unbürokra­ti­sche Hilfe geleistet werden.

Vor Ort erwies sich der Brand auf der Garage als bren­nendes Vor­dach über einer Ter­rasse. Es bestand die Gefahr, dass sich der Brand auf das Wohngebäude aus­dehnte.

Die Ablöschung des Brandes gestal­tete sich schwierig, da in der die Ter­rasse ein­fas­sende Holz­pa­li­sade und in der Außenwand­ver­klei­dung Glut­nester ver­borgen waren. Hier half die Wärme­bild­ka­mera der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Neckar­sulm, diese Glut­nester auf­zuspüren und ent­spre­chend abzulöschen.Durch den umsich­tigen Ein­satz von Löschmit­teln, vor allem bei der Brandbekämpfung inner­halb des Hauses, konnte wei­terer Schaden an persönli­chen Gegenständen der Besitzer ver­mieden werden.

Zur Brand­ur­sache konnte die Polizei vor Ort noch keine kon­kreten Angaben machen. Aller­dings schätzte sie den Schaden am betrof­fenen Haus auf ca. 200.000 EUR und am Nach­bar­haus, dessen Jalou­sien durch die Hit­ze­ein­wir­kung ver­formt wurden, auf ca. 5.000 EUR.Ins­ge­samt waren die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Unter­ei­sesheim mit 23 Kame­raden und 3 Fahr­zeugen, die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Neckar­sulm mit 10 Kame­raden und 3 Fahr­zeugen sowie die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Ober­ei­sesheim mit 9 Kame­raden und einem Fahr­zeug am Ein­satz betei­ligt. Hinzu kamen 4 Mit­ar­beiter des örtli­chen DRK-Ver­bandes und 2 Poli­zisten.

Poli­zei­be­richt:Mit einem so genannten Unkraut­ver­nichter mit Gas­kar­tu­sche brannte ein Unter­ei­sesheimer am Mitt­woch auf seinem Rasenstück vor dem Wohn­haus Unkraut ab. Danach stellte er das Gerät unter die Per­gola. Kurz darauf begann ein Busch neben der Per­gola zu brennen, dadurch explo­dierte offen­sicht­lich die Gas­kar­tu­sche. Die Flammen griffen auf die Per­gola und das anschließende Wohn­zimmer über. Durch den Rauch wurden alle Zimmer im Haus in Mit­lei­den­schaft gezogen, die Polizei geht von einem Schaden von bis zu 200.000 Euro aus. Durch die Hitze wurde die zum bren­nenden Haus zei­gende Seite des Nach­bargebäudes eben­falls beschädigt. Dieser Sach­schaden wird auf 5.000 Euro bezif­fert.