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Weniger Zuschuss für das neue Löschfahrzeug

Neckarsulmvon Redaktion HSt

Haus­halts­mittel in Höhe von mehr als 800 000 Euro stellt die Stadt Neckar­sulm in diesem Jahr für den Betrieb und die zeit­ge­rechte Aus­stat­tung der Feu­er­wehr zur Verfügung. „Wir tragen unserer hohen Ver­ant­wor­tung gegenüber den Auf­gaben der Feu­er­wehr auch in hohem Maße Rech­nung“, sagte Oberbürger­meister Volker Blust auf der Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Neckar­sulm. „Ich bin froh, dass wir hierzu nach wie vor in der Lage sind, unabhängig von den veränderten Zuschuss­re­ge­lungen des Landes“, so Blust.

In diesem Jahr soll ein neues Löschfahr­zeug für die Abtei­lungs­wehr Dahen­feld beschafft werden. Die Anschaf­fungs­kosten in Höhe von 165 000 Euro werden vom Land bezu­schusst, aller­dings nicht mehr im bis­he­rigen Umfang, weil seit Jah­res­be­ginn eine geänderte Zuwen­dungs­richt­linie gilt. Dadurch redu­ziert sich die bean­tragte Förde­rung für das Dahen­felder Löschfahr­zeug um 15 874 auf 49 060 Euro.

In anderen Berei­chen wurden die Zuwen­dungen ganz gestri­chen, so zum Bei­spiel die Förder­pau­schalen für Aus­bil­dung, Über­land­hilfe, Ver­dienst­aus­fall und den Betrieb zen­traler Werkstätten. Auch Funkgeräte sowie Wett­kampf­koffer und Zelte für die Jugend­feu­er­wehr werden nicht mehr geson­dert bezu­schusst. „Mit der geänderten Zuwen­dungs­richt­linie wird künftig eine deut­liche Ver­schlech­te­rung für die Förder­empfänger ein­treten“, urteilte Feu­er­wehr­kom­man­dant Her­mann Jochim.