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Stadt und ihre Bewohner vor Unheil bewahren

Neuenstadt a.K.von Redaktion HSt

Der Chef der Gesamt­wehr Neu­en­stadt, Kom­man­dant Rudolf Schuster, hat bei der Haupt­ver­samm­lung eine zufrie­den­stel­lende Bilanz gezogen.

Der Per­so­nal­stand der Wehr betrug Ende 2003 über 150 Mann - nahezu Gleich­stand zum Vor­jahr. Im ver­gangen Jahr wurde die Neuenstädter Wehr zu ins­ge­samt 46 Einsätzen gerufen, unter anderem zum Brand bei den Reit­an­lagen Küffner in Lan­gen­bret­tach-Neu­deck. Bei 52 Pro­zent der Einsätze han­delt es sich um tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung, 37 Pro­zent waren Brand­einsätzen und 24 Pro­zent Fehl­alarme.

Im Bereich Aus­bil­dung bil­deten sich 17 Kame­raden im Vor­jahr auf Kreis­ebene weiter, während Lothar Vogt, Abtei­lungs­chef in Stein, den Zugführer­lehr­gang an der Lan­des­feu­er­wehr­schule Bruchsal besuchte und zum Brand­meister befördert wurde. Auch wurden ver­schie­dene Fort­bil­dungen für Führungskräfte im Land­kreis abge­halten.

Was die Übungen anbe­traf, wurden 2003 von den Abtei­lungen Kochertürn und Stein das sil­berne und bron­zene Leis­tungs­ab­zei­chen abge­legt. An größeren Übungen steht die Tunnelübung im Mai und die Hauptübung in der Helm­bund­schule hier Pate dafür.

Im kame­rad­schaft­li­chen Bereich wurde das Feu­er­wehr­treffen in Neu­stadt an der Orla besucht sowie der neunte gemein­same Kame­rad­schafts­abend in der Stadt­halle abge­halten.
Der Kom­man­dant nahm auch Stel­lung zu den neuen Feu­er­wehr­richt­li­nien der so genannten Z-Feu. Danach deckt die Abtei­lung Neu­en­stadt nun seit März 2004 den Brand­schutz auf der Strecke Möckmühl -Neu­en­stadt, Neu­en­stadt-Möckmühl sowie Neu­en­stadt-Weins­berger Kreuz alleine ab - damit sei eine rasche Hilfe durch die Ein­satzkräfte vor Ort möglich.

Jugend­feu­er­wehr­wart Hartmut Schaf­froth hat 23 Mit­glieder in seiner Obhut. Mit ihnen hat er Feu­er­wehr­technik geübt; auch die Kame­rad­schaft kam nicht zu kurz. Im Sommer nahm die Jugend­wehr Neu­en­stadt am Zelt­lager im über 800 Kilo­meter ent­fernten Neu­stadt in Sachsen teil.
Nach nun­mehr 14 Jahren gab Hartmut Schaf­froth sein Amt als Jugend­feu­er­wehr­wart an seinen bis­he­rigen Stell­ver­treter Alex­ander Müller ab. Neuer Stell­ver­treter ist Tobias Schaf­froth.

Befördert zum Ober­feu­er­wehr­mann wurden Andreas Murawski (Abtei­lung Neu­en­stadt) und Michael Reiter (Abtei­lung Kochertürn).

Der stell­ver­tre­tende Bürger­meister Peter Mun­ding lobte die Neuenstädter Wehr, mahnte aber gleich­zeitig zur Spar­sam­keit und hob dabei beson­ders den Neubau des Feu­er­wehr­hauses in Stein hervor.

Geehrt für 25 Jahre Feu­er­wehr­dienst wurden Hartmut Schaf­froth, Erich Küstner und Peter Völker (alle Abtei­lung Neu­en­stadt). Für 40 Jahre wurde Wolf­gang Spindler aus Kochertürn mit einem Präsent­korb bedacht.

Erst­mals in der Geschichte der Wehr bli­cken zwei Neuenstädter Kame­raden auf 60 Jahre Feu­er­wehr­zugehörig­keit zurück. Fried­rich Wid­mann und Her­mann Vol­kert waren als 14 und 15 Jahre alte Buben der Feu­er­wehr in den Zeiten der Kriegs­wirren bei­getreten.

Foto: Bei der Haupt­ver­samm­lung der Feu­er­wehr Neu­en­stadt wurden zahl­reiche Mit­glieder geehrt und befördert - unter anderem Fried­rich Wid­mann und Her­mann Vol­kert (sit­zend), die bereits mit 14 bezie­hungs­weise 15 Jahren in die Wehr ein­ge­treten waren. (Foto: privat)