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Simulierter Brand auf einem freien Feld

Oedheimvon Heinz Schmierer HSt

„Flächen­brand beim neuen Friedhof in Oed­heim“, so lau­tete der Alarm bei der sehr rea­lis­ti­schen Hauptübung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr in Oed­heim. Tatsächlich brannte ein abge­ern­tetes Getrei­de­feld mit lodernden Flammen und großer Rauch­ent­wick­lung, das die Wehr bekämpfte und mit einer umfang­rei­chen Was­ser­ver­sor­gung löschen konnte.

Bei anhal­tender Som­mer­hitze mit aus­ge­trock­neten Wäldern und Fel­dern kann die simu­lierte Übung täglich eine aktu­elle Gefah­ren­si­tua­tion dar­stellen. Ent­spre­chend groß war das Enga­ge­ment der Feu­er­wehr­leute. Neben dem Tanklöschfahr­zeug TLF 16/25, dem Löschgrup­pen­fahr­zeug LF8 und dem Mann­schafts­trans­porter aus Oed­heim sowie dem Trag­kraft­sprit­zen­fahr­zeug TSF der Abtei­lung Degmarn wurden noch ein TLF 16 und das Schlauch­fahr­zeug aus Bad Fried­richs­hall zur Unterstützung nach­alar­miert.

Schnell konnten die Atem­schutzträger mit dem Wasser aus dem Tanklöschfahr­zeug den Lösch­an­griff beginnen. Mit dem Wasser aus der Zis­terne des neuen Fried­hofs konnte die Zeit überbrückt werden, bis die Was­ser­ver­sor­gung aus dem Regenrückhal­te­be­cken im Gewand Weiher mit einer langen B-Lei­tung aus­ge­baut war. Mit dieser Was­ser­re­serve war die Brandbekämpfung dann pro­blemlos möglich. Für Bernd Ehr­hardt, stell­ver­tre­tender Kom­man­danten der Oed­heimer Feu­er­wehr, war wichtig, „dass wir uns auf die aktu­ellen Gefahren von Flächenbränden weit ab der Was­ser­ver­sor­gung ein­stellen und solche Gefah­ren­si­tua­tionen sehr realitätsnah üben“. Auch die Zusam­men­ar­beit der Abtei­lungen sei hier sehr wichtig„.

Gemeinsam mit den Kame­raden aus Bad Fried­richs­hall wurde die erfolg­reich ver­lau­fene Hauptübung im Feu­er­wehr­haus danach ana­ly­siert und auf­ge­tre­tene kleine Mängel bespro­chen.