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Sehr motiviert und einsatzfreudig

Siegelsbachvon Rudolf Landauer HSt

Den Mädchen und Jungs der Sie­gels­ba­cher Jugend­feu­er­wehr macht der Dienst Spaß. Und das scheint anste­ckend zu sein, denn die Zahl der Mit­glieder ist von 17 seit der Gründung auf stolze 28 gestiegen. Am Freitag war wieder Übungs­abend.

Und der hatte es in sich. Die Tem­pe­ra­turen schwankten nämlich um den Null­punkt, und leichter Nie­sel­regen setzte auch noch ein. Aus­bilder Ralf Schneider gab dem Nach­wuchs eine beson­dere Aus­gangs­lage vor: einen Fahr­zeug­brand mit ver­letzten Per­sonen.

Klar, dass die Jugend­feu­er­wehr noch nicht den Umgang mit der Ret­tungs­schere trai­niert oder Scheiben und Dächer auf­bre­chen muss. Aber die Vor­be­rei­tungs­ar­beiten und der tech­ni­sche Ablauf sollten erlernt werden. Ralf Schneider belehrte: „Das Wich­tigste ist eure eigene Sicher­heit, und die fängt mit der Siche­rung des Unfall­ortes an.“

Der Übungs­leiter teilte drei Leute ein, die diese Siche­rung über­nehmen sollten. Blink­lichter und Warn­drei­ecke richtig auf­stellen, auch das will erlernt sein. In der Wagen­ba­cher- und in der Ring­straße blinkte es nach kurzer Zeit heftig: Auto­fahrer waren gewarnt.

Den Unter­schied zwi­schen einem Schlauch­trupp und dem Was­ser­trupp, den lernten die jungen Leute gleich mit kennen. Dominik und Ulf sind schon etwas erfah­rener. Sie schlossen im Kreu­zungs­be­reich an der Ring­straße einen Hydranten in der Straße an, um für das nötige Wasser zu sorgen. Von dort stellten sie eine Ver­bin­dung zur Pumpe am Löschfahr­zeug her.

Der Schlauch­trupp ver­legte die Schläuche bis in den Hof des Bürger­zen­trums. Man merkte den jungen Leuten an, dass die Arbeit auch unter diesen Umständen Spaß machte. Klar, dass da auch noch Zeit für eine kurze Schnee­ball­schlacht war, in Sie­gels­bach lag am Frei­tag­abend noch ein biss­chen Schnee.

Nadine ist in Heins­heim bei der Jugend­feu­er­wehr, am Freitag besuchte sie ihre Sie­gels­ba­cher Freundin Alessa, die dort bei der Jugend­feu­er­wehr ist. Die beiden lernten sich über die Schule und die gemein­samen Inter­essen kennen.