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Retter analysieren per Video die Unfallhilfe

Lehrensteinsfeldvon Roland Kress HSt

Nach 20 Stunden in der Aus­bil­dungs­ein­heit „Ret­tung“ nahmen 15 Leh­ren­steins­felder Feu­er­wehr­leute an der Abschlussübung teil. In Zusam­men­ar­beit mit dem ASB Heil­bronn wurde ein Auto­un­fall mit zwei Ver­letzten simu­liert.

Roland Schmitt, Leiter der Schnell­ein­satz­gruppe und Aus­bilder beim ASB, unterstützte zusammen mit Lehr­ret­tungs­as­sis­tent Ben­jamin Lorenz diese Übung. Zuvor wurden im Feu­er­wehr­ma­gazin noch einmal die wich­tigsten Hand­griffe und Abläufe der Ret­tung aus einem Gefah­ren­be­reich vor­ge­nommen. Der Umgang mit Ret­tungs­tuch, Schau­fel­trage, Schleif­korb­trage und Spi­ne­board kam eben­falls zur Sprache.

Dann wurde der Ernst­fall geprobt. Ein Pkw war gleich hinter dem Rat­haus „ver­unglückt“, zwei Unfall­opfer sollten gerettet werden. Bereits drei Minuten nach dem Ein­treffen der Feu­er­wehr wurde ein Unfall­opfer im Auto beatmet.

Jana Berger als Fah­rerin des Autos klagte vehe­ment über Rücken­schmerzen. Beru­hi­gende Worte der Helfer mil­derten den ersten Schock, eine Kopf­ver­let­zung wurde ver­sorgt, eine Wir­belsäulen­ver­let­zung war jedoch nicht aus­zu­schließen. Zur Körper­sta­bi­li­sie­rung wurde eine Infu­sion ange­legt. Eifrig waren die Männer mit Spreizer und Ret­tungs­schere beschäftigt, das kom­plette Dach des Fahr­zeugs abzu­trennen, um die Ver­letzte retten zu können.

Noch im Fahr­zeug wurde dem Unfall­opfer ein Ret­tungs­kor­sett ange­legt. 20 Minuten nach Ein­treffen der Feu­er­wehr wurde die Ver­letzte auf der Strik­erfahr­trage in den bereit ste­henden Ret­tungs­wagen trans­por­tiert. Nach 25 Minuten war der Übungs­ein­satz beendet.

Im Übungs­raum der Feu­er­wehr ana­ly­sierten die Flo­ri­ansjünger per Video die Ret­tung noch einmal. Roland Schmitt vom ASB, Kom­man­dant Thomas Öckler und Ein­satz­leiter Wolf­gang Frank waren mit dem Ablauf zufrieden. Das gesetzte Lern­ziel hatten die Männer erreicht.

Foto: Nur eine Übung: Die Leh­ren­steins­felder Feu­er­wehr schnitten mit Spreizer und Schere das Auto­dach ab, um das „Opfer“ zu bergen. (Foto: Hans Posov­szky)