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Lob für die Nachwuchsarbeit

Obersulmvon Gustav Döttling, HSt

Bei einem Festakt im geschmückten Ober­sulmer Gerätehaus würdigten zahl­reiche Redner die gute Jugend­ar­beit der Ober­sulmer Feu­er­wehr, deren Nach­wuchs­ab­tei­lung zehn Jahre alt wurde.

Als am 25. Januar 1994 der dama­lige Gesamt­kom­man­dant Paul Sommer und Rein­hold Gall die Jugend­feu­er­wehr aus der Taufe hoben, fanden sich auf Anhieb 16 Jugend­liche aus Affalt­rach und Sülzbach zum ersten „Dienstd­abend“ im Gerätehaus der Abtei­lung Affalt­rach ein. In den zehn Jahren ihres Bestehens hat sich die Ober­sulmer Jugend­feu­er­wehr prächtig ent­wi­ckelt. Unter der Lei­tung des ersten Jugend­lei­ters Bern­hard End­ress stieg die Mit­glie­der­zahl in den ersten vier Jahren auf über 30 Jugend­liche an. Diesen Mit­glie­der­be­stand konnte die Jugend­feu­er­wehr bis heute halten.

Pascal Rei­chert über­nahm in diesem Jahr das Amt des Jugend­lei­ters. Von Anfang an setzten die Ver­ant­wort­li­chen auf Team­ar­beit, so dass die Jugend­leiter von erfah­renen Hel­fern unterstützt wurden.

„Wir wollen die Jugend­li­chen durch unsere Jugend­ar­beit in ihrer Persönlich­keit und ihrem sozialen Enga­ge­ment stärken, sie in den Grund­lagen der Brandbekämpfung, der Ersten Hilfe und der tech­ni­schen Hilfe aus­bilden, und den Nach­wuchs für unsere Feu­er­wehr sichern“, defi­nierte Gesamt­kom­man­dant Reiner Frisch in seiner Ansprache die Ziele. „Die Jugend von heute ist längst nicht so Ich bezogen und Konsum ori­en­tiert, wie oft unter­stellt wird“, lobte Bürger­meister Harry Murso den Ober­sulmer Feu­er­wehr­nach­wuchs, der bereit­willig lerne, wie man Hilfe leiste. In den zahl­rei­chen Übungs­stunden würden die Jugend­li­chen nach dem Motto „einer für alle, alle für einen“ bereits heute die ele­men­taren Hand­griffe des Ret­tungs­we­sens lernen, und den Umgang mit modernen tech­ni­schen Hilfs­mit­teln üben.

Ein posi­tives Fazit zog Jugend­leiter Pascal Rei­chert in seinem kurzen Rückblick. Neben dem Ernst der Übungs­abende mit Theorie und Praxis von Lösch­an­griff und tech­ni­scher Hil­fe­leis­tung spiele immer auch der Spaß eine große Rolle. Teil­nahme an Leis­tungs­wettkämpfen, Jugend­zelt­lager, Schauübungen auf dem Cam­ping­platz am Brei­ten­auer See, Ver­an­stal­tungen für den Ober­sulmer Feri­en­ex­press, Sulm-Putzete, Spiel­abende und vieles mehr haben die Kame­rad­schaft gefördert und die Truppe zusam­men­ge­schweißt.

Kreis­brand­meister Hans-Wil­helm Hans­mann und der Kreis­ju­gend­feu­er­wehr­wart Knut Stein­bauer würdigten eben­falls den hohen Stel­len­wert der Nach­wuchs­ar­beit bei der Ober­sulmer Feu­er­wehr. Als Präsent und Aner­ken­nung über­reichte der Kreis­ju­gend­feu­er­wehr­wart einen Feu­er­wehr­mann aus Bronze an den Ober­sulmer Kom­man­danten.

Foto: Die Ober­sulmer Jugend­wehr hat sich in den zehn Jahren sehr gut ent­wi­ckelt. (Foto: Gustav Döttling)