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Feuerwehrhaus braucht neue Tore

Widdernvon Klaus Thomas Heck HSt

Das Wid­derner Feu­er­wehrgerätehaus braucht neue Tore. Weil das neue Tanklöschfahr­zeug bei­nahe so breit ist wie die Aus­fahrt aus dem Gebäude, wird's der­zeit bei Manövern bis­weilen arg eng.

Seit Sep­tember ist das TLF 16/25, die 230 000-Euro-Inves­ti­tion, für die Frei­wil­lige Feu­er­wehr im Ein­satz. Doch der Wagen ist gerade mal 40 Zen­ti­meter schmaler als die Aus­fahrt aus dem Gebäude, die beiden auf­klapp­baren Fall­tore sorgen zusätzlich für Enge. Auch bis zur Decke sind's gerade mal sieben Zen­ti­meter Spiel­raum.

„Wenn wir los­fahren, müssen wir arg vor­sichtig sein. Ein Ersatz wäre drin­gend“, sagt Kom­man­dant Wolf­gang Schlägel. Schließlich ist die 34-Mann-Wehr seit März auch für Ret­tungs­einsätze auf der Auto­bahn bis Oster­burken vor­ge­sehen. „Die Fall­zahl wird in Zukunft deut­lich steigen.“ Die Wid­derner Ver­wal­tung will sich nun um Ange­bote für platz­spa­rende Roll­tore kümmern. „So wären wenigs­tens 20, 25 Zen­ti­meter gerettet“, sagt Bürger­meister Michael Rei­nert.

Auf einem anderen Gebiet hat das Rat­haus dagegen bereits Nägel mit Köpfen gemacht. In seiner jüngsten Sit­zung seg­nete der Gemein­derat die neue Kos­ten­re­ge­lung für die Inan­spruch­nahme seiner Brandbekämpfer ein­stimmig ab. Bei Über­land­hilfen für Nach­bar­wehren gelten künftig Pau­schal­beträge, wie sie bereits in zahl­rei­chen Gemeinden des Land­kreises üblich sind: 20 Euro pro Helfer und Stunde, zehn Euro pro Flo­ri­ansjünger, der nicht zum Ein­satz kommt. Im wesent­li­chen wurde das Zah­len­werk der Gemeinde Hardt­hausen über­nommen, deren Schultes Harry Brunnet Vor­sit­zender der Arbeits­gruppe Feu­er­wehr im Kreis­ver­band des Gemein­de­tags Baden-Württem­berg ist.

Foto: Viel Augenmaß ist nötig, wenn das TLF 16/25 aus dem Feu­er­wehr­haus fährt. Bis­lang blieben Blechschäden aus. Damit das so bleibt, werden bald Roll­tore instal­liert. (Foto: Heck)