QR-Code zur Seite

Feuerwehr und Rettungsdienst profitierten von den Schulungen

Neckarsulmvon Herbert Kaletta und Rolf Muth HSt

Unfall­ret­tung, pati­en­ten­ge­rechte Ret­tung und Zusam­men­ar­beit von Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst bei Ver­kehrsunfällen: Das war das Motto einer gemein­samen, aufwändigen Tages­fort­bil­dung des ASB Ret­tungs­dienstes Heil­bronn-Franken und der Feu­er­wehr Neckar­sulm.

Der Tages­plan der Fort­bil­dung für haupt­amt­liche Ret­tungs­as­sis­tenten und Feu­er­wehr­leute der FFW Neckar­sulm war inhalt­lich voll gepackt. Der Vor­mittag begann mit Vorträgen, theo­re­ti­schen Grund­lagen und Ein­satz­grundsätzen zum Vor­gehen bei Unfällen mit ein­ge­klemmten Per­sonen.

Lehr­ret­tungs­as­sis­tent und Mit­or­ga­ni­sator Ben­jamin Lorenz refe­rierte über das grundsätzliche Vor­gehen bei sol­chen Einsätzen. Die medi­zi­ni­schen Säulen der Ver­sor­gung sowie der Unter­schied zwi­schen scho­nender Ret­tung und Crashret­tung wurden erläutert. Ebenso wurden Geräte demons­triert, welche ein die Wir­belsäule scho­nendes Retten des Pati­enten aus dem Unfall­fahr­zeug ermögli­chen. Wichtig ist hier, dass beide Dienste gut zusam­men­ar­beiten.

Am Nach­mittag war jede Menge Praxis ange­sagt. Die Ret­tungs­as­sis­tenten machten sich unter sach­li­cher Anlei­tung von Torsten Rönisch und Alex Fischer ein­ge­hend mit dem Ret­tungsgerät der Feu­er­wehr und mit Feuerlöschern ver­traut.

Die Teil­nehmer trai­nierten etwa den Umgang mit Ret­tungs­kor­sett, Spi­ne­board und Hals­krausen trai­nieren. Für die frei­wil­lige Feu­er­wehr NSU ist das übri­gens nichts Ungewöhnli­ches. Seit Jahren werden sie vom ASB ret­tungs­dienst­lich aus­ge­bildet. Viele Feu­er­wehr­leute fahren neben dem Dienst in der frei­wil­ligen Feu­er­wehr ehren­amt­lich als Prak­ti­kanten auf den Ret­tungs­wagen des ASB mit. Ein vor­bild­li­ches Pro­jekt, das sich im Ernst­fall nun schon häufig bewährt hat und zu einer ver­bes­serten Qualität der Pati­en­ten­ver­sor­gung im Land­kreis beiträgt.

In der abschließenden Großübung galt es vier Ver­letzte scho­nend aber zügig gemeinsam zu ver­sorgen und aus dem unter einem Anhänger ver­keilten Auto zu befreien. Hierbei bewiesen beide Seiten ihre Pro­fes­sio­nalität und das Verständnis für die Arbeit des Anderen. In der abschließenden Nach­be­spre­chung konnte der Tag als voller Erfolg gewertet werden.

Foto: Hand in Hand zur erfolg­rei­chen Ret­tung: Darum ging's bei der aufwändigen Tages­fort­bil­dung von Feu­er­wehr und ASB. (Foto: Privat)