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Die Vorfreude auf das neue Magazin ist groß

Abstattvon Ute Knödler, HSt

Im Mit­tel­punkt der Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Abstatt stand die Ehrung von Peter Pfeffer für seine 20-jährige Tätig­keit als Gesamt­kom­man­dant. Freude herrscht in Abstatt und im Teilort Hap­pen­bach darüber, dass im Frühjahr 2004 mit dem Bau des neuen Feu­er­wehrgebäudes zwi­schen den beiden Orten im Gewer­be­ge­biet Rau­heck/Deboldsäcker, begonnen werden soll.

„Rechnet man die Grundstücks­kosten mit ein, wird das neue Magazin eine Summe von über drei Mil­lionen Euro ver­schlingen“, setzte Bürger­meister Rüdiger Braun seine Zuhörer in Kenntnis. Als ein­zige Gemeinde im Land­kreis Heil­bronn wurde Abstatt am Jah­res­ende 2003 noch mit einem Landes-Zuschuss bedacht, der 310 000 Euro beträgt. „Es hätte auch ein bissle mehr sein dürfen“, meinte der Schultes, zeigte sich aber den­noch zufrieden, da kaum noch solche Inves­ti­tionen getätigt werden könnten.

Kreis­brand­meister Hans-Wil­helm Hans­mann bedau­erte, dass die finan­zi­ellen Aus­sichten nicht besser würden. Ohne die struk­tu­rellen Verände­rungen, die aus ein­satz­tak­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Gründen die Zusam­men­le­gung der Wehr Abstatt und der Abtei­lung Hap­pen­bach zur Folge hat, gäbe es keinen Zuschuss, führte er aus.

Mit der neu ange­sie­delten Firma Bosch kommen wei­tere Her­aus­for­de­rungen auf die Feu­er­wehr Abstatt zu. Auf die Sonderübung auf dem Fir­mengelände zusammen mit deren Betriebs­feu­er­wehr wies Kom­man­dant Pfeffer in seinem Geschäfts­be­richt hin. „Mit dem zweiten Bau­ab­schnitt wächst auch das Gefah­ren­po­ten­tial“, gab er zu bedenken. Der Abtei­lungs­kom­man­dant für Abstatt, Gun­ther Leon­tiev, erklärte, dass meh­rere Übungen not­wendig seien, um die Wehr mit den Bedin­gungen bei der Firma Bosch ver­traut zu machen. Die Ver­ant­wor­tung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Abstatt für die Firma Bosch stellte der Kreis­brand­meister heraus. „Ich erwarte auch beim zwan­zigsten Alarm die gleiche Schnel­lig­keit und Ein­satzstärke“ , meinte er.

Bürger­meister Rüdiger Braun lobte die 72 Mann und zwei Frau starke Feu­er­wehr. „Ohne so ein Ehrenamt wäre eine Gemeinde wie Abstatt schlichtweg auf­ge­schmissen.“ Beson­ders dankte er Peter Pfeffer für seinen treuen Ein­satz als Gesamt­feu­er­wehr­kom­man­dant in den ver­gan­genen 20 Jahren und hob die gute Zusam­men­ar­beit hervor. Die Kokos­nuss im über­reichten Geschenk­korb erin­nere daran, dass es so manche Nuss zu kna­cken gelte.

Der Kreis­feu­er­wehr­ver­bands­vor­sit­zende Rein­hold Korb über­reichte Pfeffer die Ehren­nadel des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes. „Es gibt nur wenige im gesamten Land­kreis Heil­bronn, die für so viele Jahre diese Ver­ant­wor­tung tragen, und du hast den Mut für wei­tere fünf Jahre“, freute sich Korb.

Ein­stimmig wurden der Feu­er­wehr­chef und auch Gun­ther Leon­tiev wieder gewählt. Eine Beförde­rung zum Oberlösch­meister erhielten Reiner Strei­cher und Rüdiger Rudolph, Hartmut Plötz wurdde zum Brand­meister aus­ge­zeichnet.

Dass sich die gute Arbeit in der Jugend­feu­er­wehr aus­zahlt, zeigte die Neu­ein­stel­lung von Andreas Erba, Daniel Bruckner und Steffen Wolf. Spürbar war die Betrof­fen­heit über den plötzli­chen Tod ihres aktiven Kame­raden und Schriftführers Dieter Schwilk wenige Tage vor der Jah­res­haupt­ver­samm­lung.

14.01.2004