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Der größte Einsatz war der Schulhausbrand

Talheimvon Andreas Öhlschläger, HSt

Ins­ge­samt 26 Mal wurde die Tal­heimer Frei­wil­lige Feu­er­wehr im Jahr 2003 alar­miert. Neun Mal rückte man zur tech­ni­schen Hil­fe­leis­tung aus. Sieben Einsätze erfolgten auf­grund von Bränden. Das wurde bei der Haupt­ver­samm­lung der Wehr deut­lich. Größter Ein­satz war das Feuer in der alten Schule.

Mit 92 männli­chen und elf weib­li­chen Feu­er­wehr­angehörigen stehe die Feu­er­wehr in Tal­heim für die anste­henden Auf­gaben bereit, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung. Während 36 Flo­ri­ansjünger in drei Gruppen zur aktiven Wehr gehören, zählen 17 Mann zur Alters­ab­tei­lung und 47 Mit­glieder zur Jugend­feu­er­wehr. In ins­ge­samt 22 Übungen, so Kom­man­dant Ger­hard Schmidt, habe sich die Wehr auf den Ernst­fall vor­be­reitet. Hinzu kamen ver­schie­dene Lehrgänge auf Kreis­ebene.

In die aktive Wehr wurde aus der Jugend­feu­er­wehr Roman Wazal über­nommen. Über das ganze Jahr betrachtet waren es ins­ge­samt fünf Jugend­liche, die an die aktive Wehr überg­eben werden konnten. Jugend­feu­er­wart Wolf­gang Henn berich­tete über ein ereig­nis­rei­chen Jahr 2003. Im Mai machte der Tal­heimer Nach­wuchs mit bei der zweiten Adven­ture-Tour der Kreis­ju­gend­feu­er­wehr in Unter­ei­sesheim. Neben der Teil­nahme als Stre­cken­posten am Trol­linger Mara­thon mit den Aktiven war die Vor­stel­lung der Dreh­leiter in Lauffen ein beson­derer Höhepunkt. Die erste Stufe der Jugend­flamme erhielten zehn Jugend­liche.

Ins­ge­samt traf sich die Jugend­feu­er­wehr zu 40 Übungs­abenden, um auf die Auf­gaben vor­be­reitet zu werden. Aner­ken­nung ern­tete Philipp Schmidt, stell­ver­tre­tender Jugend­feu­er­wehr­wart, der zusätzlich die lie­be­voll auf­ge­baute Home­page der Jugend­feu­er­wehr pflegt, Jugend­leiter Martin Schmidt, sowie für spo­ra­di­sche Einsätze Thomas Lust und Alex­ander Löhrl. Wei­tere Infor­ma­tionen rund um die Jugend­feu­er­wehr gibt es unter www.jugendfeuerwehr-Talheim.de.

Bürger­meister Rainer Gräßle bestätigte eine sehr gute Zusam­men­ar­beit mit der Wehrführung. Gräßle sprach dabei von einem schick­sal­haften Ereignis, als das Schul­haus in Flammen stand. Beein­dru­ckend sei gewesen, wie die Feu­er­wehr Tal­heim ver­hin­dert habe, dass auch der angren­zende Neubau ein Raub der Flammen wurde. Beklem­mend sei die Situa­tion gewesen als er sich selbst nach Abschluss der Löschar­beiten in das Gebäude gewagt habe und nur erahnen konnte, unter wel­chem Ein­satz die Löschar­beiten vor­ge­nommen werden mussten.

Beson­ders scho­ckie­rend war außerdem der Ein­satz bei einem Ver­kehrs­un­fall mit drei Schwer­ver­letzten und zwei Toten. Das men­tale Ver­ar­beiten eines sol­chen Unfalls erfor­dere von den Ein­satzkräften große Selbst­dis­zi­plin. Beson­derer Dank galt Pfarrer Johannes Adolph, der als Seel­sorger während des Ein­satzes, aber auch für die Nach­be­treuung für Opfer und Ein­satzkräfte zu Verfügung steht.

Werner Eberle erhielt für 25-jährige aktive Feu­er­wehr-Zugehörig­keit das Feu­er­wehr­ab­zei­chen in Silber und Alfred Henn für über 40-jähriges Enga­ge­ment das Feu­er­wehr­ab­zei­chen in Gold.