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Damit die Retter sich nicht selbst gefährden

Zaberfeldvon Jürgen Kunz HSt

Zu einer beson­deren Fort­bil­dung waren eine Feu­er­wehr­frau und 34 männliche Kol­legen nach Zaber­feld-Michel­bach gekommen: „Neue Fahr­zeug-Tech­no­lo­gien unter Beach­tung pati­enten-gerechter Unfall­ret­tung“ hieß ihr Thema am Sams­tag­vor­mittag.

Die Frei­wil­ligen Feu­er­wehren aus Bra­cken­heim, Schwai­gern, Ster­nen­fels, Stetten und Zaber­feld gingen die Sache theo­re­tisch und prak­tisch an. Und Willi Odenwälder, Chef des gleich­na­migen Auto­hauses, freute sich, dass „so viele junge Feu­er­wehr­leute an diesem kos­ten­losen Angebot teil­nehmen“. Im Rah­men­pro­gramm seiner Frühjahrs-Auto­schau spielte das Feu­er­wehr-Seminar eine zen­trale Rolle.

Hin­ter­grund ist die Tat­sache, dass es in den Autos inzwi­schen viele Teile wie Air­bags oder Gurt­straffer gibt, durch die sich die Retter bei der Ber­gung von Ver­letzten auch leicht selbst in Gefahr bringen können.

Fach­kun­dige Refe­renten waren Reiner Stuber und Bernd Schu­bert von der Firma Weber-Hydraulik aus Güglingen, die den inter­es­sierten Wehr­leuten im über zwei Stunden dau­ernden Theo­rie­teil zunächst die tech­ni­schen Zusam­menhänge bei Air­bags und ähnli­chen tech­ni­schen Bau­teilen erläuterten. Danach ging es um die sach­ge­rechte Ber­gung von Ver­unglückten.

Beson­ders wichtig: Am Nach­mittag konnten die aktiven Retter dann gleich an drei bereit­ge­stellten Unfall­fahr­zeugen ihr neu erwor­benes Wissen auch prak­tisch umsetzen.

Fotos:Fach­ge­recht zer­legte die Feu­er­wehr Weins­berg den Ein­stieg an der Fah­rer­seite, um an das „Unfall­opfer“ her­an­zu­kommen. Dies wurde beim Kurs zur pati­en­ten­ge­rechten Ret­tung vor­bild­lich vorgeführt. (Foto: Karin Freu­den­berger)

Auf­merksam hörten die Feu­er­wehr­leute den Ausführungen der Refe­renten zu. Denn die moderne Technik in den Fahr­zeugen birgt für sie manche Gefahren. (Foto: Jürgen Kunz)