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Zimmerbrand in Weinsberger Teilort

Einsatz der Feuerwehr WeinsbergZimmerbrand am von Mediateam, Feuerwehr Weinsberg

Die Feu­er­wehr Weins­berg wurde am Freitag den 18.06.2021 mit den Abtei­lungen Wimm­ental, Grant­schen und Weins­berg zu einem Zim­mer­brand in die Schönta­ler­straße im Orts­teil Wimm­ental alar­miert.

Schon auf der Anfahrt war eine große Rauchsäule sichtbar. Nach Erkun­dung durch den ersten Grup­penführer konnte ein Zim­mer­brand in voller Aus­deh­nung einer im Unter­ge­schoss befind­li­cher Ein­lie­ger­woh­nung eines großen Ein­fa­mi­li­en­wohn­hauses aus­ge­macht werden.

Beim Ein­treffen der ersten Kräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster an der Außenfas­sade hoch und drohten auf das Dach über­zu­greifen. Auf Grund dieser Lage wurden umge­hend wei­tere Ein­satzkräfte aus Weins­berg und Gell­mers­bach nach­ge­for­dert.

Zu diesem Zeit­punkt lief der Lösch­an­griff am Objekt bereits in vollem Gange. Von zwei Seiten wurde mit meh­reren Trupps unter schwerem Atem­schutz die Brandbekämpfung ein­ge­leitet.

Per­sonen befanden sich zum Glück nicht mehr im Objekt. Die Familie konnte sich selbst recht­zeitig in Sicher­heit bringen.

Durch den schnellen mas­siven Löschein­satz konnte sowohl der Brand in der Brand­woh­nung schnell unter Kon­trolle gebracht sowie ein Überg­reifen der Flammen auf den Dach­stock und die oberen Wohnräume wei­test­ge­hend ver­hin­dert werden.

Erschwe­rend war zudem, dass das Gebäude über einen Dachständer mit Strom ver­sorgt wurde, wel­cher zuerst durch Fachkräfte des Strom­ver­sor­gers span­nungs­frei geschalten werden mussten bevor die Maßnahmen mit­tels der Dreh­leiter am Dach fort­ge­setzt werden konnten.

Nach dem das Feuer gelöscht war, wurde das Gebäude über­druck belüftet. Mit­tels der Dreh­leiter wurde das Dach vor­sichtig Auf­ge­deckt um auf evtl. Glut­nester zu prüfen. Die 5 Bewohner des Gebäudes sowie 2 Nach­barn (dar­unter ein Kind und ein Klein­kind) hatten zu beginn Kon­takt zum Brand­rauch und wurden vor­sorg­lich mit Ver­dacht auf Rauch­gas­in­ha­la­tion dem Ret­tungs­dienst überg­eben.

Auf­grund der hohen Tem­pe­ra­turen um die 36°C und der dadurch erschwerten Löschar­beiten der Atem­schutz­trupps, wurde im wei­teren Ver­lauf die Feu­er­wehr Neckar­sulm zur Unterstützung mit zusätzli­chen Atem­schutzgeräteträgern nach­ge­for­dert. Die Nachlöschar­beiten konnten gegen 21:00 Uhr beendet werden. Durch die Abtei­lungen Wimm­ental und Weins­berg wurden zur Nach­kon­trolle des Dach­stocks bis ca. 1:30 Uhr eine Brand­wache gestellt. Die Brand­woh­nung musste zu Siche­rungsmaßnahmen für die Polizei not­ver­schalt werden. Hierzu kamen wei­tere Ein­satzkräfte des THW Orts­ver­band Weins­berg und Wid­dern zum Ein­satz.

Bei dem Ein­satz kam es glückli­cher­weise zu keinen Per­so­nenschäden. Die Brand­woh­nung ist aller­dings nicht mehr Bewohnbar.

Die Feu­er­wehr Weins­berg war mit allen vier Ein­satz­ab­tei­lungen und 42 Ein­satzkräften, die Feu­er­wehr Neckar­sulm mit 10, der Ret­tungs­dienst sowie der DRK Orts­ver­band Weins­berg mit ins­ge­samt 40 sowie das THW mit 9 und die Polizei mit 4 Ein­satzkräften im Ein­satz.

Die Brand­ur­sache ist zur Zeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermitt­lungen über­nommen.

Die Feu­er­wehr Weins­berg bedankt sich ausdrücklich bei allen ein­ge­setzten Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen für die Rei­bungs­lose und gute Zusam­men­ar­beit.

Zudem ein großes Dan­keschön an die hilfs­be­reiten Nach­barn und Bürger, welche die Ein­satzkräfte mit diversen Getränkekästen ver­sorgten.