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Was sich hinter dem Einsatzstichwort "auslaufender Kraftstoff" alles verbergen kann…

Einsatz der Feuerwehr WeinsbergAuslaufender Kraftstoff oder Öl am von Mediateam Feuerwehr Weinsberg

Beim Ein­treffen der ersten Ein­heit der Feu­er­wehr Weins­berg zeigte sich fol­gende Lage: Auf der Über­lei­tung der BAB 81 Rich­tung Würzburg lag nach der Brücke über die Sulm ein beschädigter LKW-Anhänger mit einer defor­mierten Wech­selbrücke; teilweiße befand sich die Ladung auf der Fahr­bahn.

Was fehlte war das Zug­fahr­zeug. Dieses wurde bei der Erkun­dung gefunden. Es befand sich 8 Meter unter­halb auf einem land­wirt­schaft­li­chem Ver­bin­dungsweg nahe am Ufer der Sulm. Der Fahrer befand sich zu diesem Zeit­punkt äußerlich nur leicht ver­letzt im Auto der Auto­bahn­po­lizei. Die Über­lei­tung der BAB 81 Rich­tung Würzburg musste voll gesperrt werden. Mit einem Großauf­gebot an Per­sonal und Mate­rial wurde die BAB geräumt und anschließend unter erschwerten Bedin­gungen gerei­nigt; unter anderem war auch eine kleb­stoffähnliche Flüssig­keit aus­ge­laufen. Als weitaus schwie­riger gestal­tete sich die Ber­gung der Zug­ma­schine, vor allem aber das Bergen der Ladung.

Nach erster Inau­gen­schein­nahme befanden sich unter dem Stückgut auch Gefahr­stoffe, die sor­tiert und von Hand aus­ge­laden werden mussten. Hierbei waren auch Stoffe, die mit Wasser heftig reagieren. Diese wurden unter der Brücke der BAB mit einer Plane bis zum Ein­treffen eines geeig­neten Behälters vor dem Regen geschützt. Wegen der Nähe zur Sulm wurde die ent­spre­chende Umwelt­schutzbehörde hin­zu­ge­zogen. Anschließend wurden auf Anweißung der Auto­bahn­po­lizei noch defekte Leit­planken auf dem Teiler zur BAB 6 mit Hilfe der maschi­nellen Zug­ein­rich­tung des Rüstwagen ent­fernt. Nach 14 Stunden wurde die Ein­satz­stelle zur wei­teren Fahr­bahn­rei­ni­gung und zum Aus­heben des kon­ta­mi­nierten Erd­reichs an Polizei und THW überg­eben.

Außer den Ein­satzkräften der Feu­er­wehr waren neben den Mit­ar­bei­tern des Ber­gungs­un­ter­neh­mens auch Kräfte der Auto­bahn­po­lizei Weins­berg, dem Poli­zei­re­vier Weins­berg, einem Poli­zei­hub­schrauber,des Ret­tungs­dienstes, der unteren Was­serbehörde auch Mit­ar­beiter des THW Wid­dern und Weins­berg und der Auto­bahn­meis­terei an der Ein­satz­stelle.