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Vollbrand eines Kebap-Schnellrestaurants in Wohn- und Geschäftshaus

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnGebäudebrand am von Heilbronner Stimme

Beim Brand eines Wohn- und Geschäfts­hauses in der Heil­bronner Turm­straße rettet die Feu­er­wehr am Sonn­tag­mittag einen Mann über die Dreh­leiter aus dem zweiten Stock. Der Schaden wird auf rund 500.000 Euro geschätzt. Ret­tungskräfte rückten mit einem Großauf­gebot an.

Bei einem Brand in der Heil­bronner Innen­stadt ist am Sonn­tag­mittag ein Sach­schaden von rund 500.000 Euro ent­standen. Ver­letzt wurde nie­mand. Ein Wohn- und Geschäfts­haus in der Turm­straße ist Opfer des Brandes geworden, dessen Ursache bis­lang noch nicht geklärt ist.

Nach Angaben von Roland Hammel, Spre­cher des Poli­zeipräsidiums Heil­bronn, ist das Feuer an einem Gas­grill und der Dunst­ab­zugs­haube eines Kebap-Schnell­re­stau­rants im Erd­ge­schoss aus­ge­bro­chen. Kurz vor zwölf Uhr geht bei der Feu­er­wehr in Heil­bronn der Alarm ein. Wenige Minuten später sind die ersten Ein­satzkräfte vor Ort, erklärt Eber­hard Jochim, Kom­man­dant der Feu­er­wehr Heil­bronn.

Mann mit Krücken wird gerettet

„Das Erd­ge­schoss im vor­deren Bereich des Gebäudes stand im Voll­brand“, sagt Jochim. Auf der Rückseite des Hauses kann sich ein Mann auf Krücken nicht mehr aus eigener Kraft aus dem zweiten Stock des Hauses befreien. Ein Sprung­tuch für die Ret­tung war vor­be­reitet. Die Ein­satzkräfte konnten jedoch den 45-Jährigen mit der Dreh­leiter aus dem Haus zu befreien.

Alle anderen Bewohner konnten sich selbstständig und unver­letzt aus dem Haus retten. Ein Großauf­gebot von Feu­er­wehr, Polizei und Ret­tungskräften ist an den Brandort geeilt, der zwi­schen Boll­werks­turm und K3 liegt. Die Polizei sperrt den Bereich großräumig ab. „Um 12.55 Uhr war das Feuer gelöscht“, sagt Jochim. Die Feu­er­wehr hat ein Überg­reifen der Flammen auf umlie­gende Gebäude ver­hin­dern können. „Die Häuser sind wei­terhin bewohnbar.“

Die Brand­ur­sache ist unklar

Laut Jochim sind die zwölf Men­schen aus dem Brand­haus fast alle bei Ver­wandten oder Bekannten unter­ge­kommen. Zwei Pkw, die vor dem Gebäude parken, sind stark beschädigt.

Die Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn und die Frei­wil­ligen Feu­er­wehren aus der Kern­stadt, aus Böckingen, Neckar­gartach, Klin­gen­berg, Kirch­hausen, Biberach und Fran­ken­bach waren mit zwölf Fahr­zeugen und 66 Mann im Ein­satz. Der Ret­tungs­dienst war mit sieben, die Polizei mit zehn Fahr­zeugen an der Unglückstelle. Spe­zia­listen der Polizei haben die Ermitt­lungen zur Brand­ur­sache auf­ge­nommen.

Heil­bronner Stimme

Wei­tere Par­al­lel­einsätze hielten die Feu­er­wehr zusätzlich auf Trapp

Um 13.43 Uhr löste zum wie­der­holten Male in diesem Monat ein Chlor­gas­alarm im Pump­werk in Heil­bronn-Fran­ken­bach aus. Auch die auto­ma­ti­sche Berie­se­lungs­an­lage war beim Ein­treffen der Ein­satzkräfte wieder in Betrieb. Ein Trupp unter Che­mi­ka­li­en­schutz­anzug führte Mes­sungen durch. Ein Chlor­gas­aus­tritt konnte jedoch nicht fest­ge­stellt werden. Die Fla­schen­ven­tile wurden geschlossen und ent­spre­chendes Fach­per­sonal hin­zu­ge­zogen.

Zwei Löschzüge rückten um 14.50 Uhr zu einem Brand­mel­de­alarm in das SLK Kli­nikum am Gesund­brunnen aus. Dort hatte ein Melder in einem Lüftungs­schacht des OP-Bereichs ausgelöst. Bei der Kon­trolle konnte jedoch nichts fest­ge­stellt werden.

Feu­er­wehr Heil­bronn