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Verkehrsunfall mit 6 Fahrzeugen

Einsatz der Feuerwehr IlsfeldVerkehrsunfall PKW am von Dennis Klecker, Feuerwehr Ilsfeld

Um 22.19 Uhr wurde die Feu­er­wehr Ils­feld zu einem Ver­kehrs­un­fall mit meh­reren Fahr­zeugen und einer ein­ge­klemmten Person auf die A81 alar­miert. Nach ersten Angaben durch die Leit­stelle hieß es der Unfall sei vor der Abfahrt Mun­dels­heim. Während der Kom­man­do­wagen und das HLF20 schon in Rich­tung Mun­dels­heim auf der Auto­bahn waren erfolgten wei­tere Anrufe bei der Leit­stelle, mit der Angabe, dass sich die Unfall­stelle vor der Abfahrt Ils­feld von Unter­grup­pen­bach kom­mend befindet. Des­halb fuhr das LF20 und das LF10 von Scho­zach auf die A81 in Fahrt­rich­tung Unter­grup­pen­bach auf. Hier­durch konnte bestätigt werden, dass sich die Unfall­stelle kurz vor der Abfahrt Ils­feld in Fahrt­rich­tung Stutt­gart befand.

Das LF 20 traf als erstes Fahr­zeug an der Unfall­stelle ein. Da noch kein Ret­tungs­dienst und Not­arzt vor Ort war, erfolgte eine Erst­ver­sor­gung und Betreuung der Ver­letzten bis zum Ein­treffen des Ret­tungs­dienstes durch die Feu­er­wehr. Außerdem wurde der Brand­schutz sicher­ge­stellt und die Unfall­stelle abge­si­chert.

Eine Person wurde aus dem Fahr­zeug geschleu­dert und lag schwer­ver­letzt am Fahr­bahn­rand. Eine wei­tere schwer­ver­letzte Person befand sich noch in einem PKW und wurde nach Erst­ver­sor­gung zusammen mit dem Ret­tungs­dienst aus dem Fahr­zeug gerettet.

Durch her­an­fah­rende Fahr­zeuge kam es an der Unfall­stelle zu wei­teren Unfällen. Zwei Mer­cedes-Fahrer, sowie eine Mer­cedes-Fah­rerin und eine Fah­rerin eines Peu­geot Boxer kol­li­dierten eben­falls mit dem zunächst ver­un­fallten BMW und dem Ford und zum Teil unter­ein­ander. Hierbei wurde ein Mer­ce­des­fahrer leicht ver­letzt und musste eben­falls mit einem RTW in ein Kran­ken­haus gebracht werden.

Die Rich­tungs­fahr­bahn musste für die Dauer der Unfall­auf­nahme und Ber­gung der Fahr­zeuge bis etwa 3.15 Uhr voll gesperrt werden.

Auf­fal­lend war, dass eine Viel­zahl der Fahr­zeug-Lenker, die sich vor der Voll­sper­rung befanden und an der Unfall­stelle vor­bei­ge­leitet wurden, ver­bo­te­ner­weise ihre Fahrt ver­lang­samten um das Unfall­ge­schehen zu beob­achten oder gar zu filmen. Die ein­ge­setzten Kräfte der Polizei mussten diesbezüglich mehr­fach ein­schreiten und in einem Fall sogar ein Handy beschlag­nahmen.

Die Feu­er­wehr Ils­feld musste die Unfall­stelle für die Unfall­auf­nahme und Doku­men­tie­rung durch einen Gut­achter mit meh­reren Licht­masten aus­leuchten.

Neben der Feu­er­wehr, die mit dem KdoW, LF20, HLF20, LF10 und einer Viel­zahl von Ein­satzkräften an der Unfall­stelle war, befanden sich auch meh­rere Fahr­zeuge und Ein­satzkräfte des Ret­tungs­dienstes und Notärzte vor Ort.

Bun­des­wehr an der Ein­satz­stelle? Ver­wun­dert waren die Ein­satzkräfte zwi­schen­durch als ein Fahr­zeug der Bun­des­wehr an der Ein­satz­stelle ein­traf. Diese wurde aber nicht bestellt, son­dern der Gelände­wagen der Bun­des­wehr war Teil eines Schwer­trans­portes mit Über­breite und Pan­zern geladen. Er erkun­digte sich bei den Ein­satzkräften ob dieser an der Unfall­stelle vorbei kommt da zur Ablei­tung der im Stau ste­henden Fahr­zeuge nur die Stand­spur zur Verfügung stand. Die Absper­rung musste des­halb durch die Feu­er­wehr kurz­zeitig verrückt werden, damit der Schwer­trans­port der Bun­des­wehr pas­sieren konnte.