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Tödlicher Tauchunfall im Breitenauer See

Einsatz der Feuerwehren Obersulm und HeilbronnWasserrettung oder Eisunfall am von PD Heilbronn / Feuerwehr Heilbronn

Ein 44-jähriger Mann aus Forch­ten­berg brach am Sonn­tag­morgen gegen 08.00 Uhr mit seinem Auto von zuhause auf, um alleine im Brei­ten­auer See zu tau­chen. Nachdem dieser nicht zur ver­ein­barten Zeit nach Hause zurückge­kehrt war, ver­an­lassten seine Angehörigen die Verständi­gung der Polizei. Poli­zei­be­amte des Poli­zei­re­vier Weins­berg fanden dessen Auto schließlich im Orts­teil Weiler. In seinem Fahr­zeug wurde nur dessen Straßenbe­klei­dung, nicht aber dessen Tauch­ausrüstung vor­ge­funden.

Seit etwa 14.30 Uhr suchten daher 23 Ein­satzkräfte, davon 14 Tau­cher der Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn mit 9 Ein­satz­fahr­zeugen, 18 Ein­satzkräfte der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Ober­sulm mit 4 Fahr­zeugen sowie 23 Ein­satzkräfte, dar­unter 8 Tau­cher des DLRG aus dem Bezirk Heil­bronn mit 4 Fahr­zeugen nach dem ver­missten Mann im noch größten­teils eis­be­deckten Brei­ten­auer See. Unterstützt wurden die Ein­satzkräfte am Boden und im Wasser durch einen Poli­zei­hub­schrauber. Auf­grund des trüben Eises konnten die Beamten im Poli­zei­haubschrauber aus der Luft jedoch nur wenig erkennen.

Neben Strei­fen­fahr­zeugen des Poli­zei­re­vier Weins­berg und der Was­ser­schutz­po­li­zei­sta­tion Heil­bronn wurden am Brei­ten­auer See auch ein Not­arzt­wagen, 1 Ret­tungs­wagen sowie 1 Ein­satz­fahr­zeug der DRK Orts­gruppe Ober­sulm bereit­ge­halten.

Gegen 17.00 Uhr wurde der ver­misste Mann schließlich von Tau­chern tot im See auf­ge­funden und dessen Leiche geborgen.