QR-Code zur Seite

Schwerer Verkehrsunfall fordert ein Menschenleben

Einsatz der Feuerwehr Lauffen a.N.Verkehrsunfall PKW am von Michael Kenngott, Feuerwehr Lauffen a.N.

Noch unklar sind die Gründe, welche in den Mor­gen­stunden zu einem schweren Ver­kehrs­un­fall auf der B 27 und einem Großein­satz für Polizei, Ret­tungs­dienst und Feu­er­wehr geführt haben.

Nach der Alarm­mel­dung „VU PKW 1 Person ein­ge­klemmt“, erreichte die Feu­er­wehr noch beim Ausrücken die Mel­dung der ILS, dass es sich um einen Unfall mit meh­reren betei­ligten Fahr­zeugen und vier bis sechs Ver­letzten han­deln soll.

Beim Ein­treffen des Ein­satz­lei­ters an der Ein­satz­stelle, bot sich diesem eine Unfall­lage mit drei betei­ligten Kraft­fahr­zeugen und einem Trümmer­feld von ca. 50 Meter Länge. Nach der Erkun­dung stand schnell fest, dass die ver­letzten Per­sonen in einem PKW und einem VW-Prit­schen­wagen, nicht ein­ge­klemmt waren und eigenständig vom Ret­tungs­dienst aus den Fahr­zeugen ver­bracht werden können. Beim dritten betei­ligten PKW war eine Person im stark defor­mierten Fahr­zeug ein­ge­klemmt. Da es sich bei dieser Person um einen reani­ma­ti­ons­pflich­tigen Person han­delt, wurde in enger Koor­dni­na­tion zwi­schen Not­arzt, Ret­tungs­dienst und Feu­er­wehr eine Crashret­tung ein­ge­leitet. Unter gleich­zei­tiger Vor­nahme von hydrau­li­schem Ret­tungsgerät aus dem Rüstwagen (RW) und dem Hil­fe­leis­tungslöschfahr­zeug (HLF) und Reani­ma­ti­onsmaßnahmen im PKW, wurde die Person aus dem Fahr­zeug befreit. Trotz der pro­fes­sio­nellen und schnellen Zusam­men­ar­beit der Ein­satzkräfte, ver­starb die Person noch an der Unfall­stelle. Während der Ret­tungs­ar­beiten wurde der Brand­schutz sicher­ge­stellt und Per­sonen betreut, welche als andere Ver­kehrs­teil­nehmer das Unfall­ge­schen beob­achten mussten.

Während der Ein­satztätig­keit und auch zur späteteren Unfall­auf­nahme, war die B 27 für den Ver­kehr voll gesperrt.

Im Anschluss an die Ein­satztätig­keit hatten die Einsätzkräfte der Feu­er­wehr die Möglich­keit, vor dem Hin­ter­grund des tra­gi­schen Ereig­nisses, sich bei einem Defu­sing (struk­tu­rierte Kurz­be­spre­chung) mit dem Lauf­fener Feu­er­wehr­ka­merad und Ein­satz­nach­sor­ge­sell­sorger, Pfarrer Bareis, aus­zu­tau­schen. Einen Tag später wurde für die betei­ligten Ein­satzkräfte ein Debrie­fing (struk­tu­rierte Ein­satz­nach­be­spre­chung) durch das Ein­satz­nach­sorge-Team (ENT) des Land­kreis Lud­wigs­burg ange­boten, wel­ches rege ange­nommen worden ist.