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Schafstag in Neudenau

Einsatz der Feuerwehr NeudenauTiernotlage oder Kadaver am von Uwe Amann, Feuerwehr Neudenau

Ein ver­wirrtes Schaf sorgte am Frei­tag­abend in Neu­denau für ein größeres Auf­gebot an Feu­er­wehr­ein­satzkräften. Beim Spa­zier­gang hatte dieses die fal­sche Abzwei­gung genommen und sich nach kurzem freien Fall in einem Maschen­draht­zaun etwa zwei Meter ober­halb der Strom­lei­tung der Zug­strecke Neu­denau-Sig­lingen wie­der­ge­funden. Es befand sich nämlich direkt am Steil­hang ober­halb der Zug­strecke, der nur durch diesen Zaun nach unten abge­si­chert ist.

Da eine selbstständige Befreiung nicht mehr möglich war und selbst die Hilfe des Besit­zers samt Kol­legen unzu­rei­chend war, wurden die Kame­raden der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Neu­denau als Tier­retter zur Ein­satz­stelle gerufen. In einer knapp einstündigen Ret­tungs­ak­tion, die mit­hilfe diverser Absturz­si­che­rungsgeräte, vielen Hand­schein­wer­fern und Feu­er­wehr­leinen durchgeführt wurde, konnte das Schaf in schweißtrei­bender Mus­kel­ar­beit nach oben hin gerettet werden.

Der sicher­heits­halber ange­for­derte Not­fall­ma­nager der Deut­sche Bahn AG musste nicht mehr nach Neu­denau kommen. Das Schaf wurde noch direkt nach der Ret­tung nach einem der Retter, nämlich "André" getauft und konnte mehr oder weniger heil dem Besitzer überg­eben werden.

Bild­quelle: http://picde2.bloggum.net