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Rauchentwicklung entpuppt sich als Dehnfugenbrand

Einsatz der Feuerwehren Neckarwestheim und Lauffen a.N.Dehnfugenbrand am von Marc Weinert, Feuerwehr Neckarwestheim

Die Feu­er­wehr Neckar­west­heim und der Über­landlöschzug der Feu­er­wehr Lauffen wurden am Don­ners­tag­mittag gegen 12:54 Uhr zu einer Rauch­ent­wick­lung an einem Wohngebäude alar­miert.

Vor Ort wurde ein Brand in der Dehn­fuge zwi­schen zwei Wohngebäuden, wel­cher ver­mut­lich durch unmit­telbar vor­her­ge­gan­gene Schweißarbeiten an Bitu­men­bahnen auf dem Balkon ver­ur­sacht wurde, fest­ge­stellt. Im rechten der beiden Wohngebäude ist es zum Rauch­ein­tritt in das Wohn­zimmer gekommen, worauf die Bewoh­nerin die Feu­er­wehr rief.

Von der Feu­er­wehr Neckar­west­heim wurde durch einen Trupp unter schwerem Atem­schutz die Wand um die Dehn­fuge mit einem Bohr­hammer auf­ge­bro­chen um an den Brand­herd zu gelangen und ein Ablöschen durch Wasser mit Netz­mittel durchführen zu können. Zeit­gleich wurde durch einen wei­teren Trupp unter Press­luft­atmer die Wand, an wel­cher der Rauch in das Gebäude gedrungen war, mit­tels Wärme­bild­ka­mera kon­trol­liert sowie der Brand­schutz mit einem wei­teren C-Rohr sicher­ge­stellt. Zur Ent­rau­chung der Räume wurde ein Lüfter gestellt und der Rauch­vor­hang gesetzt.

Von der Feu­er­wehr Lauffen wurde nach Ein­treffen umge­hend die Dreh­leiter in Stel­lung gebracht und ein wei­terer Trupp begann vom Korb aus, das Dach ent­lang der Trenn­fuge abzu­de­cken, da auch hier eine Rauch­ent­wick­lung fest­ge­stellt wurde.

Durch die frühzei­tige Alar­mie­rung und die rasch eingeführten Maßnahmen konnte das Feuer schnell und gezielt bekämpft werden, sodass nach etwa einer Stunde „Feuer schwarz“ gemeldet werden konnte.

In den Abend­stunden und in der Nacht wurde die Ein­satz­stelle durch die Feu­er­wehr Neckar­west­heim mehr­mals kon­trol­liert. Hierzu kamen die Wärme­bild­ka­mera und eine Heu­mess­sonde zum Ein­satz. Durch diese Sonde konnte die Tem­pe­ratur der Dämmung in der Dehn­fuge an ver­schie­denen Höhen in bis zu vier Metern Tiefe bestimmt werden. Die Löschmaßnahmen waren wirksam und es wurden keine unent­deckten Glut­nester gefunden.

Im Ein­satz waren die FF Neckar­west­heim mit HLF20, LF8/6, MTW und 20 Mann, sowie die FF Lauffen mit KdoW, ELW1, HLF20, DLA(K)23/12, RW und 26 Mann.

Freiwillige Feuerwehr Neckarwestheim

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.

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