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Polizei ermittelt nach Salzsäure-Austritt in Bad Friedrichshall

Einsatz der Feuerwehren Bad Friedrichshall, Neckarsulm, Bad Rappenau, Lauffen a.N. und SchwaigernGefahrgut am von Redaktion HSt

Am späten Don­ners­tag­abend wurden Bürger in Bad Fried­richs­hall von der Warn-App Nina benach­rich­tigt. Grund für die Mel­dung war Salzsäure, die im Salz­berg­werk aus­ge­treten ist. Am selben Abend gab das Unter­nehmen Ent­war­nung. Meh­rere Hun­dert Liter Säure sind im Salz­berg­werk in Bad Fried­richs­hall aus­ge­laufen. Ursache war wohl eine defekte Lei­tung an einem Salzsäurebehälter, wie die Polizei am Freitag mit­teilte. Nach Angaben von Wolf­gang Rüther, Vor­stand der Salz­werke AG, flossen etwa 400 Liter Salzsäure mit einer Kon­zen­tra­tion von 33 Pro­zent in die werks­ei­gene Kana­li­sa­tion. Es gelang keine Flüssig­keit in Neckar oder Kocher. Etwa 20 Mit­ar­beiter der Salz­werke AG und Feu­er­wehr­leute wurden laut Rüther aber vor­sorg­lich ärzt­lich unter­sucht.

Keine Gefahr für die Bevölke­rung

Die zeit­weise mehr als 100 Ein­satzkräfte der Feu­er­wehren Bad Fried­richs­hall, Bad Rap­penau, Neckar­sulm und Lauffen sperrten das Gebiet am Don­ners­tag­abend frühzeitig ab, so dass weder der nahe gele­gene Fluss Neckar noch das Wohn­ge­biet Schaden von der Säure nahmen. Mes­sungen bestätigten zudem, dass keine gefährli­chen Gase in die Umge­bungs­luft gelangt sind, wie es von der Polizei hieß. Betroffen war den Angaben nach nur das Betriebsgelände.