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Mühltalhalle Bad Rappenau - Melderalarm / kein Fehlalarm

Einsatz der Feuerwehr Bad RappenauBrandmeldeanlage Objektalarm am von Axel Klumbach, Feuerwehr Bad Rappenau

Ein Rauch­melder in der Mühltal­halle hatte Alarm ausgelöst und die in der Halle befind­liche Brand­mel­de­zen­trale (BMZ) sen­dete diesen Alarm auto­ma­tisch zur Leit­stelle der Feu­er­wehr Heil­bronn weiter. Daher wurde die Abt.-Wehr Bad Rap­penau um 21:52 Uhr mit DME (Digi­tale Mel­de­empfänger) alar­miert. Der Ein­satz­leiter ver­schaffte sich vor Ort über die Anzeige der BMZ und den dazugehörigen Objekt­karten einen Über­blick, wel­cher Melder Alarm ausgelöst hatte. Par­allel dazu fand eine Erkun­dung außen am Gebäude statt. Es wurde dann ein stark ver­rauchtes Foyer bzw. bereits darin erkenn­bare Flammen fest­ge­stellt. Der Innen­raum der Halle war noch nahezu rauch­frei. Der erste Trupp mit Atem­schutzgeräten ging zum Innen­an­griff mit einem C-Rohr durch die Ein­gangstüre vor und ein wei­terer Trupp bil­dete im Inneren der Halle mit einem C-Rohr eine Rie­gel­stel­lung unter Atem­schutz. Auf­grund des Brand­ob­jektes und der ange­trof­fenen Lage wurde um 22:05 Uhr noch die Abt.-Wehr Bon­feld nach­alar­miert. Nach relativ kurzer Zeit konnte bereits „Brand unter Kon­trolle“ bzw. „Feuer schwarz“ gemeldet werden. Um das Brand­ob­jekt rauch­frei zu bekommen bzw. natürlich auch um den Schaden durch den Brand­rauch so gering wie möglich zu halten wurden bereits frühzeitig mobile Lüfter ein­ge­setzt. Eben­falls frühzeitig wurde das Löschwasser mit Was­ser­saugern wieder auf­ge­nommen um hier einen wei­teren Schaden zu ver­hin­dern. Wegen der Suche nach wei­teren Glut­nes­tern in Zwi­schen­de­cken, Kniestöcken und Dehn­fugen, u.a. mit der Wärme­bild­ka­mera, dau­erte der Ein­satz bis gegen 02:00 Uhr.

Als Ver­treter der Gemeinde wurden die Stell­ver­tre­terin des OB und ein Mit­ar­beiter des Bau­amtes verständigt, die auch umge­hend vor Ort anwe­send waren. Neben Polizei und Ret­tungs­dienst war kurz­zeitig auch der KBM vor Ort. Im Ein­satz befanden sich 7 Fahr­zeuge der Feu­er­wehr Bad Rap­penau mit ins­ge­samt 36 Mann.

Dieser Ein­satz zeigt einmal mehr wie wichtig Rauch­melder auch in pri­vaten Haus­halten sind, denn ohne Rauch­melder wäre dieser Brand wohl noch geraume Zeit unent­deckt geblieben. Die Halle blieb nahezu ver­schont, das aber gerade neu reno­vierte Foyer hat auf­grund der hohen Brand­last mit Holz­decke, Wand­vertäfelung und Gar­de­robe mit Holzwänden starken Schaden genommen. Den Schaden bezif­fert die Polizei auf ca. 80.000 Euro und als Ursache wird ein tech­ni­scher Defekt an einem Kühlschrank ver­mutet. Glückli­cher­weise kamen dabei keine Per­sonen zu Schaden.