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Mäusebussard in Angelschnur gefangen

Einsatz der Feuerwehr NeudenauTiernotlage oder Kadaver am von Sven Reinhardt, Feuerwehr Neudenau

Tolle „Erst­helfer“ hatte ein ca. einjähriger Mäuse­bus­sard. Das Tier hatte sich über der Jagst in einer, in einem Baum hängenden, Angel­schnur ver­fangen. Die Helfer wurden von der anderen Jagst­seite aus auf das Tier auf­merksam, weil es ver­suchte sich aus seiner Lage zu befreien. Sie begaben sich auf die andere Flußseite. Vor Ort ent­schieden sie sich einen Notruf abzu­setzen und begangen aber sogleich mit einer Stange den Bus­sard ans Ufer zu holen. Die Inte­grierte Leit­stelle (ILS) Heil­bronn alar­mierte dar­aufhin die Ein­satz­ab­tei­lung Neu­denau mit Stich­wort „Tier­not­lage“. Bis zum Ein­treffen der Feu­er­wehr hatten es die Helfer geschafft den völlig erschöpften Bus­sard ans Ufer zu bringen.

Blieb noch das Orga­ni­sa­to­ri­sche zur wei­teren Ver­sor­gung des Vogels zu regeln. Über die ILS Heil­bronn konnte die Greif­vo­gel­sta­tion Bad Fried­richs­hall verständigt werden. Ein Sach­verständiger der Greif­vo­gel­sta­tion meldet sich dann tele­fo­nisch beim Ein­satz­leiter vor Ort. Die Feu­er­wehr nahm den Bus­sard mit ins Feu­er­wehr­haus, wo er dann an den Sach­verständigen überg­eben werden konnte. Bei der ersten Unter­su­chung wurde fest­ge­stellt, dass der Vogel nichts gebro­chen hat, aber noch einen Blinker mit Wider­haken im Flügel steckte. Dieser wurde ihm noch heute in der Greif­vo­gel­sta­tion ope­rativ ent­fernt. Nach etwas „Kran­ken­haus­auf­ent­halt“ sollte er dann auch wieder fliegen können.

Ein­satz­ende war gegen 20 Uhr.