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Leichtverletzte bei Feueralarm in Realschule

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnBrand in elektrischen Anlagen am von Feuerwehr Heilbronn

Ein Notruf der stell­ver­tre­tenden Rek­torin einer Heil­bronner Real­schule lei­tete am Mitt­woch gegen 12.31 Uhr den Ein­satz von Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst und Polizei ein. Die Mel­dung beinhaltet, dass sich im Flur des 1. Ober­ge­schosses ein beißender Rauch aus­ge­breitet hätte, wel­cher bereits auch schon in einige Klas­sen­zimmer ein­ge­drungen wäre.

Die nur kurze Zeit später ein­tref­fenden Ein­satzkräfte kon­trol­lierten umge­hend den betrof­fenen Bereich und for­derten die noch ein­zeln anzu­tref­fenden Schüler auf, diesen sofort zu ver­lassen.

Bereits gegen 12.45 Uhr war die Schule kom­plett geräumt und rund 800 Schüler sowie die 54 Lehrer in der nahe gele­genen Sport­halle unter­ge­bracht.

Mit Hilfe einer Wärme­bild­ka­mera konnte die Ursache schnell loka­li­siert werden. Ein Defekt an einer der Decken­be­leuch­tungen hatte zu einem Schmor­brand geführt. Die Decken­leuchte wurde aus­ge­baut und der Flur sowie die betrof­fenen Räume mit einem Druckbelüftungsgerät belüftet.

Par­allel führte der anwe­sende Not­arzt Unter­su­chungen bei den Per­sonen durch, welche mit dem Rauch in Kon­takt gekommen waren. Bei 16 Schülern wurden Rei­zungen der Atem­wege und der Augen fest­ge­stellt, wovon 15 ins Kran­ken­haus zur wei­teren Beob­ach­tung ein­ge­lie­fert werden mussten.

Im Ein­satz waren 24 Mann der Berufs­feu­er­wehr und Frei­wil­ligen Feu­er­wehr, Abtei­lung HN-Böckingen, ein Not­arzt und meh­rere Ret­tungs­wagen sowie zwei Strei­fen­be­sat­zungen der Polizei.

Der durch den Schmor­brand ent­stan­dene Sach­schaden wird auf­grund der auf­wen­digen Rei­ni­gungs­ar­beiten auf eine Summe von rund 5.000,– Euro geschätzt.

Feu­er­wehr Heil­bronn