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Leichter Schlaf der Nachbarin rettet vermutlich 87-Jährigen

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnRauchentwicklung Wohngebäude am von Feuerwehr Heilbronn

Der leichte Schlaf einer Mit­be­woh­nerin in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in Heil­bronn-Sont­heim hatte ver­mut­lich einem 87-jährigen Mann das Leben gerettet.

Die im ersten Ober­ge­schoss woh­nende Frau wachte gegen 03.54 Uhr auf­grund eines unde­fi­nier­baren Geru­ches auf und rief die Feu­er­wehr in die Klin­gen­straße.

Die Ein­satzkräfte vor Ort stellten eben­falls einen leichten Rauch­ge­ruch im Trep­pen­raum fest. Eine Lock­a­li­sie­rung der Ursache war zu Beginn jedoch nicht möglich. Des­halb wurden im Keller begin­nend alle Räume kon­trol­liert.

Schließlich konnte der Grund für die Ver­rau­chung gefunden werden, als ein sicht­lich ver­wirrter Mann nach lautem Klopfen an seiner Woh­nungstür im Erd­ge­schoss öffnete. In der Woh­nung des 87-Jährigen stand der Rauch unter der Zim­mer­decke.

Offen­sicht­lich wollte der Bewohner einen Was­ser­ko­cher auf einer heißen Herd­platte erhitzen. Hierbei schmolzen die Kunst­stoff­teile und erzeugten so den Rauch.

Bei der Befra­gung durch die Polizei hatte der Mann jedoch keine Erklärung wie der Was­ser­ko­cher auf die heiße Her­platte gelangen konnte.

Der 87-Jährige wurde bis zum Ein­treffen des Ret­tungs­dienstes von der Feu­er­wehr medi­zi­nisch betreut und die Woh­nung mit Hilfe eines Druckbelüftungsgerätes belüftet.

Feu­er­wehr Heil­bronn