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Lagerschuppen vollständig niedergebrannt

Einsatz der Feuerwehr ObersulmFeuer am

Zum 2. mal inner­halb einer Woche wurden die Abtei­lungen Ober­sulm und Eschenau zu einem Brand­ein­satz in Eschenau alar­miert.
Beim Ein­treffen der Feu­er­wehr stand der gesamte Schuppen und ange­baute Unterstände im Voll­brand
(ca. 12x30m). Die Brand­stelle liegt im Aus­sen­be­reich, direkt an der Stadt­bahn­linie. Für die Was­ser­ver­sor­gung wurde eine B-Lei­tung mit einer Länge von ca. 1000m ver­legt.
Die Brandbekämpfung wurde umge­hend mit dem TLF 16/25 ein­ge­leitet, ein Schutz der angren­zenden Strom­lei­tung der Stadt­bahn stand im Vor­der­grund. Über die Leit­stelle wurde ver­an­lasst, daß die Ober­lei­tung der Bahn span­nungs­frei geschaltet wird. Die Leit­stelle Heil­bronn hat sich bei der Bahn rückver­si­chert, daß die Stadt­bahn­strecke wegen der Bau­ar­beiten noch stromlos ist und dies an die Ein­satz­lei­tung weiter gemeldet.
Mit 2 Verstärker­pumpen, die über 2 Unter­flur­hy­dranten gespeist wurden, konnte die Was­ser­ver­sor­gung sicher­ge­stellt werden. Im Ein­satz waren 2C- und ein B-Rohr.
Die Nachlöschar­beiten gestal­teten sich durch die enorme Brand­last als sehr zeit­auf­wendig. Ein Bagger zum Aus­ein­an­der­ziehen der Brand­reste war 3 Stunden im Ein­satz, beon­ders auf­ge­fallen sind die Leicht­me­tall­felgen die als helle Metallbrände zu erkennen waren. Durch den hohen Bedarf an Atem­schutzgeräteträgern wurde die Abtei­lung Sülzbach nach­alar­miert. Ein­satz­ende war gegen 1.15 Uhr.
Ein­ge­setzte Fahr­zeuge

Abt Ober­sulm: TLF16/25, LF8/6, GW mit Anhänger, TSF, MTW
Abt Eschenau: LF8
Abt Sülzbach: LF8/6, ELW

1 Bagger

Bericht: Michael Schep­perle
Bilder: R. Gott­schick

Bericht der Poli­zei­dir­ke­tion Heil­bronn:

Ober­sulm-Eschenau:
Noch unklar ist der Sach­schaden, der am Mon­tag­abend, gegen 20.00 Uhr, beim Brand des als Lager­raum genutzten ehe­ma­ligen Bahn­hof­schup­pens in der Ober­sulmer Bahn­hofstraße ent­stand. Das Feuer soll, laut Zeu­gen­aus­sagen, an der den Gleisen abge­wandten Seite des Schup­pens aus­ge­bro­chen sein.
Zur Ursache des Brandes liegen bisher aller­dings noch keine näheren Erkennt­nisse vor. Als die Feu­er­wehr mit ins­ge­samt 38 Mann und sechs Fahr­zeugen am Brandort ein­traft, brannte der Schuppen bereits lich­terloh. In der Scheue befanden sich unter anderem ein älterer Fiat, ein Auto-Anhänger, meh­rere Rasenmäher, ein reno­viertes und meh­rere repa­ra­turbedürftige Klein­krafträder, etwa 30 Zim­mertüren, diverses Bau­ma­te­rial, ver­schie­dene Gerüstteile, eine kom­plette Küche sowie diverse wei­tere Bau­teile und land­wirt­schaft­liche Geräte.
Hin­weise nimmt das Poli­zei­re­vier Weins­berg, Tel.: 07134/9920, ent­gegen.