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Küchenbrand in Obdachlosenunterkunft

Einsatz der Feuerwehr Bad FriedrichshallZimmerbrand am

Nachdem ein sicht­lich noch unter Alkohol ste­hender, in der Obdach­lo­sen­un­ter­kunft Bahnhof Kochen­dorf unter­ge­brachter aus Russ­land stam­mender Über­siedler, sein wohl warm gedachtes Frühstück auf einer Herd­platte auf­ge­stellt und die Platte ein­ge­schaltet hatte, legte er sich wieder hin um seinen Rausch weiter aus­zu­schlafen.

Es dau­erte wohl eine gewisse Zeit bis das Fett und Fleisch soweit erhitzt war, dass es zu brennen begann. Zwei auf einen Zug war­tenden Mädchen sahen den Rauch aus einem Fenster des Ober­ge­schosses dringen und alar­mierten die Feu­er­wehr.

Glückli­cher­weise waren bereits vor einigen Jahren in den Fluren des Gebäudes auf For­de­rung der Feu­er­wehr mit­ein­ander ver­bun­dene Rauch­melder instal­liert worden, welche auch funk­tio­nierten und Laut gaben. Die Lautstärke reichte aber nicht den Schla­fenden zu wecken, obwohl die Zim­mertüre auf­stand wobei er nun Brand­rauch ein­at­mete.

Gehört wurde das Alarm­si­gnal jedoch vom Haus­meister im Dach­ge­schoss wel­cher dann mit einem Feuerlöscher erfolg­reich den Brand auf dem Herd löschte. Er wurde vom Feu­er­wehr­kom­man­dant hus­tend in dem Ober­ge­schoss ange­troffen.

Nach Öffnen der Fenster waren die Räume sofort wieder begehbar. Inzwi­schen war auch der ?Brand­stifter? wieder ansprechbar. Beide durch Rauchgas Ver­letzte wurden bis zum Ein­treffen des Ret­tungs­dienstes ver­sorgt und mit einem Spray gegen das Ent­stehen eines Lungenödems behan­delt. Dem Schla­fenden hat der Rauch­melder mit Sicher­heit sein Leben gerettet. Bereits am Tag zuvor war ihm sein Essen miss­raten, er hat es kurzer Hand aus dem Küchen­fenster auf ein mit Dach­pappe gedecktes Vor­dach geworfen. Eine wei­tere Gefah­ren­quelle war die Ver­wen­dung von Sty­ro­phor als „Ver­scha­lung“ oder Abstands­halter zwi­schen zwei Herden.