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Kellerbrand: Bewohner versorgt und Hund gerettet

Einsatz der Feuerwehr NeudenauKellerbrand am von Uwe Amann, Feuerwehr Neudenau

Zu einem Kel­ler­brand wurden die Ein­satz­ab­tei­lungen Neu­denau und Her­bolz­heim in die Neu­de­nauer Hölder­lin­straße alar­miert.

Beim Ein­treffen des Ein­satz­lei­ters mit dem Kom­man­do­wagen drang Rauch aus der Haustür des Ein­fa­mi­li­en­hauses, der Haus­be­sitzer konnte eine kurze Beschrei­bung der Lage geben: im Hei­zungs­raum im Keller war ein Brand aus­ge­bro­chen, eigene Löschver­suche gelangen ihm nicht. Ein Hund sei noch im Ober­ge­schoss ver­misst.

Auf­grund des offenen Bau­weise des Trep­pen­hauses konnte sich der Rauch fast im gesamten Gebäude aus­breiten.

Der erste Angriffs­trupp des Tanklöschfahr­zeugs ging zur Brandbekämpfung unter Atem­schutz in den Keller vor, um der starken Rauch­aus­brei­tung Herr zu werden. Par­allel ging der Angriffs­trupp des Löschgrup­pen­fahr­zeuges zur Ret­tung des Hundes ins Ober­ge­schoss vor, eben­falls unter Atem­schutz. Hier wurde der Rauch­vor­hang gesetzt, um eine noch stärkere Ver­rau­chung zu ver­hin­dern.

Der Brand konnte sehr rasch loka­li­siert und auch gelöscht werden. Auch der Hund war schnell gefunden und gerettet.

Neben Nachlöschar­beiten (es mussten iso­lie­rende Teile der Hei­zung ent­fernt werden) gestal­tete sich die Ent­rau­chung des Gebäudes, vor allem des Kel­ler­ge­schosses, als relativ schwierig. Mit einer gezielten Über­druckbelüftung und geschaf­fe­nenen Abluftöffnungen gelang dies dann den­noch gut.

Durch die arbeits­in­ten­siven Arbeiten im Gebäude waren teil­weise drei Atem­schutz­trupps par­allel im Ein­satz.

Da der Haus­be­sitzer bei seinen Löschver­su­chen Rauch­gase ein­ge­atmet hatte, wurde er durch den ange­for­derten Ret­tungs­dienst ver­sorgt und in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert. Der geret­tete Hund wurde von Feu­er­wehrkräften betreut und später der Tier­ret­tung Oden­wald überg­eben. Mit­ar­beiter des Bau­hofs streuten die Straße und den Gehweg während und nach dem Ein­satz, da Löschwasser bei den nied­rigen Tem­pe­ra­turen sofort für Glatteis sorgte.

Nach etwa 2 Stunden konnte das Gebäude an die Haus­ei­gentümerin überg­eben werden.

Ein­satz­ende war um 12.05 Uhr.