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Holzschuppenbrand konnte noch vor dem Übergreifen auf Wohnhaus gelöscht werden

Einsatz der Feuerwehren Ilsfeld und HeilbronnGebäudebrand am von Dennis Klecker, Feuerwehr Ilsfeld

Von der Leit­stelle Heil­bronn wurde ein bren­nender Holz­la­ger­schuppen in der Fran­ken­straße in Ils­feld gemeldet. Beim Ein­treffen der ersten Ein­satzkräfte wurde eine starke Rauch­ent­wick­lung wahr­ge­nommen. Ein Bewohner hatte bereits mit einem Gar­ten­schlauch erste Löschver­suche unter­nommen. Der Brand hatte sich aus­ge­breitet. Die Fas­sade war auch in Mit­lei­den­schaft gezogen worden. Glückli­cher­weise hatte das Haus keinen Vollwärme­schutz. Der Dach­giebel wurde durch die Flammen und Hitze auch beauf­schlagt. Eine leichte Rauch­ent­wick­lung konnte am First des Hauses fest­ge­stellt werden, daher wurde die Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn mit der Dreh­leiter zur Ein­satz­stelle alar­miert. Zusammen mit der Wärme­bild­ka­mera aus Ils­feld wurde das Dach kon­trol­liert. Dach­ziegel wurden ange­hoben und die Tem­pe­ra­turen gemessen. Außerdem wurde eine Sicht­kon­trolle durchgeführt. Es konnte kein Feuer fest­ge­stellt werden – auch die gemes­sene Tem­pe­ratur lag ledig­lich bei ca. 7-12°C. Der Dach­boden des Hauses wurde auch von innen kon­trol­liert. Zusätzlich wurden die Innenwände des kom­pletten Hauses mit der Wärme­bild­ka­mera zum Abschluss der Arbeiten noch­mals kon­trol­liert. Es wurden keine Auffällig­keiten fest­ge­stellt.

An der Garage des Nach­bars hin­terließ das Feuer auch seine Spuren. Eine Holz­ver­klei­dung musste teil­weise ent­fernt werden, da diese stark ver­kohlt war. Hier­durch sollte ein wei­terer Brand­aus­bruch ver­mieden werden.Der Holz­la­ger­schuppen wurde mit dem Schnell­an­griff unter Atem­schutz abgelöscht. Das vom Feuer beauf­schlagte Brenn­holz wurde ausgeräumt und noch­mals gekühlt. Zusätzlich wurde mit einem wei­teren Rohr der Giebel des Hauses gekühlt.

Durch einen Licht­schacht im Brand­be­reich drang Rauch in die Kel­lerräume des Gebäudes ein. Diese Räume wurden belüftet.

Der MTW fuhr die Ein­satz­stelle noch an, um die nassen Schläuche zum Gerätehaus zurückzu­trans­por­tieren.