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Großeinsatz am Neckar - Nur ein übler Scherz?

Einsatz der Feuerwehren Lauffen a.N. und HeilbronnWasserrettung oder Eisunfall am von Michael Kenngott, Feuerwehr Lauffen a.N.

Weil eine nur spärlich beklei­dete männliche Person in den frühen Mor­gen­stunden, im Bereich der Neckarbrücke/ B 27 auf sich auf­merksam machte und dazu noch in den Raum stellte, dass sich zwei wei­tere männliche Per­sonen am oder im Neckar in einer hilf­losen Situa­tion befinden könnten, wurde zu einem Großein­satz von Polizei, Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst, DLRG und mit Unterstützung eines Poli­zei­hub­schrau­bers alar­miert.

Durch die ein­ge­trof­fenen Ret­tungskräfte wurde der Bereich des Neckaro­ber­wasser von der Land­seite am Ufer und von der Was­ser­seite mit Booten nach den ver­meint­lich ver­missten Per­sonen abge­sucht. Der Poli­zei­hub­schrauber unterstützte die Suchmaßnahmen aus der Luft auch unter Ein­satz der Wärme­bild­ka­mera.

Noch während der Suchmaßnahmen, offen­barte sich die männliche Person gegenüber den Ein­satzkräften, dass die beiden gesuchten Per­sonen bereits vor ihm den Neckar ver­lassen hätten. Im Zuge der wei­teren Suchmaßnahmen, konnten dann tatsächlich die beiden anderen ver­meint­li­chen Schwimmer, wohl­be­halten auf­ge­griffen und der Großein­satz beendet werden.

Im Ein­satz waren hier 79 Ein­satzkräfte mit 24 Fahr­zeugen, 6 Booten und einem Poli­zei­hub­schrauber.

Betei­ligte Ein­satzkräfte: Feu­er­wehr Lauffen; BF Heil­bronn; ASB; Not­arzt; Polizei; Poli­zei­hub­schrau­ber­staffel; DLRG Lauffen, Bad Rap­penau, Gun­dels­heim, Ils­feld, Möckmühl, Oed­heim

Anmer­kung: Leider haben sich ver­schie­dene Ein­wohner/-innen, auch über die sozialen Netz­werke, über den Fluglärm des Poli­zei­hub­schrau­bers beklagt. Der Hub­schrauber und die Ein­satzkräfte waren in den frühen Mor­gen­stunden damit beschäftigt, Per­sonen in einer ver­meint­lich hilf­losen Lage zu suchen und ggf. zu retten und sind nicht zum Spaß unter­wegs gewesen! Sicher sind auch Sie froh darüber, wenn Sie selbst oder viel­leicht Fami­li­en­angehörige in einer hilf­losen Lage sind und von den Ein­satzkräften alle erdenk­li­chen Mittel zu einer schnellen Ret­tung ein­ge­setzt werden!