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Gleiches Gebäude und gleicher Kellerraum nur 5 Wochen später

Einsatz der Feuerwehr Bad WimpfenKellerbrand am von Bernd Fackler, Feuerwehr Bad Wimpfen

Am Frei­tag­morgen den 12.03.2016 um 3.07 Uhr wurde die Frei­wil­lige Feu­er­wehr zum zweiten Mal in nur 5 Wochen zu einem Ein­satz in die Mörikestraße gerufen. Eine Bewoh­nerin bemerkte Rauch in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus mit 8 Wohn­ein­heiten und alar­mierte die Feu­er­wehr.

Kom­man­dant Martin Ram­s­perger der als erstes am Ein­satzort war bemerkte sofort, dass es sich nicht nur um den glei­chen Ein­satzort, son­dern auch um den glei­chen Kel­ler­raum han­delt. Dieses Mal war der Brand aber weiter fort­ge­schritten, da beim Ein­treffen der Ein­satzkräfte schon dicke Rauch­schwaden aus dem Kel­ler­fenster quollen und Feu­er­schein zu sehen war.

Unter Atem­schutz kroch der 1. Angriffs­trupp in den Keller. Der Rauch war so dicht, das man nicht mehr die Hand vor den Augen sah. Eine Ori­en­tie­rung war nur tas­tend möglich. Durch schnelles und gezieltes Löschen konnte der im Voll­brand stehen Raum rasch gelöscht werden. Da der Rauch ins Trep­pen­haus zog und dieses Total ver­qualmte, so dass die Bewohner nicht mehr aus ihren Woh­nungen konnten, flüchteten sie auf ihre Bal­kone auf der Straßenseite. Von der dort in Stel­lung gebrachten Dreh­leiter aus, wirkten Feu­er­wehrmänner beru­hi­gend auf die auf­ge­regten Bewohner ein. Der mitt­ler­weile auf­ge­stellte Druckbelüfter blies das Trep­pen­haus rauch­frei, und der Brand­schutt wurde zum endgültigen ablöschen ins Freie gebracht.

Im Ein­satz waren: die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Bad Wimpfen mit 4 Fahr­zeugen und 26 Feu­er­wehr­leuten, 2 Ret­tungs­wagen mit ins­ge­samt 6 Mann, 1 Not­arzt­wagen mit lei­tendem Not­arzt sowie die Polizei mit 2 Beamten.

Positiv zu erwähnen ist: Das Ver­halten der Bewohner, die nach dem ersten Kel­ler­brand im Februar, dieses Mal in ihren Woh­nungen blieben, Ein­gangstüren geschlossen hielten und sich auf den Bal­konen bemerkbar machten, so wie es richtig ist.