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Gefahrguteinsatz Buchäckerring

Einsatz der Feuerwehren Bad Rappenau und NeckarsulmGefahrgut am von Manuel Günther, Feuerwehr Bad Rappenau

Mit dem Alarm­stich­wort „Gefahr­gut­ein­satz“ wurden die Abtei­lungen Bad Rap­penau, Fürfeld, Bon­feld, Bab­stadt, Heins­heim sowie die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Neckar­sulm in das Gewer­be­ge­biet Buchäcker­ring in Bon­feld alar­miert. Ein Anrufer mel­dete, dass aus einem LKW eine weiße, schäumende Flüssig­keit aus­tritt.

Die ersten Ein­satzkräfte rich­teten sofort nach dem Ein­treffen einen Gefahr- und Absperr­be­reich ein. Ein Trupp rüstete sich gleich­zeitig mit dem Körper­schutz Form II aus. Dieser schützt vor einer Kon­ta­mi­na­tion mit flüssigen und festen Stoffen. Ausgerüstet mit einem PH-Test­pa­pier, einem Messgerät für explo­si­onsfähige Atmosphären sowie einem Messgerät zum Messen von che­mi­schen Ver­bin­dungen in der Umge­bungs­luft ging der Trupp auf Erkun­dung. Mit dem PH-Test­pa­pier wurde ein PH Wert von 1 fest­ge­stellt. Dies deutet auf eine Säure hin.

Nach der Fest­stel­lung der Säure wurde der LKW an den Seiten geöffnet. Dieser war beladen mit diversen Behältnissen mit unter­schied­li­chen che­mi­schen Stoffen. Um den defekten Kanister zu finden, wurde der LKW ent­laden. Nachdem der defekte Behälter gefunden wurde, wurde dieser in ein beständiges Behältnis umge­laden. Der defekte Kanister ent­hielt ein Beiz­mittel, zusam­men­ge­setzt aus den Che­mi­ka­lien Phos­phorsäure und Flusssäure.

Nach der Ber­gung des Behälters wurden die Ladefläche, sowie alle wei­teren vom Aus­tritt betrof­fenen Bereiche mit Che­mi­ka­li­en­bin­de­mittel mehr­fach gerei­nigt. Außerdem wurden alle Ladungs­teile gerei­nigt, sowie die rest­liche Ladung wieder geladen und gesi­chert.

Der Ein­satz war gegen 23 Uhr beendet.

Im Ein­satz waren 10 Fahr­zeuge der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Rap­penau, sowie 3 Fahr­zeuge der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Neckar­sulm. Ins­ge­samt waren 52 Ein­satzkräfte der Feu­er­wehr vor Ort. Des Wei­teren war ein Poli­zei­wagen, sowie ein Fach­be­rater Chemie an der Ein­satz­stelle.