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Dachstuhlbrand verhindert

Einsatz der Feuerwehr Bad RappenauGebäudebrand am von Manuel Günther, Feuerwehr Bad Rappenau

Zu einem Brand in einer Garage wurde die Abtei­lung Bad Rap­penau um 15:18 Uhr alar­miert. Beim Ein­treffen der Feu­er­wehr brannte es in und neben einer Dop­pel­ga­rage. Der Brand hatte bereits auf die Dach­kon­struk­tion des direkt angren­zenden Wohn­haus über­ge­griffen. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits ver­lassen. Durch den Ein­satz­leiter wurden dar­aufhin die Abtei­lungen Fürfeld und Bon­feld sowie der ELW 1 aus Heins­heim alar­miert. Der erste Angriff wurde durch das Wohn­haus hin­durch an der Gara­genrückseite mit einem C-Rohr vor­ge­tragen. Das 1. Ober­ge­schoss war bereits stark ver­raucht. Hier wurde ein wei­terer Trupp zur Brandbekämpfung ein­ge­setzt. Über die Dreh­leiter wurden mit einer Ret­tungssäge sofort die betrof­fenen Dachflächen geöffnet. Durch das schnelle, ener­gi­sche und gezielte Vor­gehen konnte der Brand schnell unter Kon­trolle gebracht werden und wei­terer Schaden ver­hin­dert werden. Nur wenige Minuten später wäre der Dach­stuhl des Wohn­hauses in Flammen gestanden. Ein auf der Straße abge­stellter Con­tainer stand direkt auf einem Unter­flur­hy­drant, dies verzögerte den Aufbau der Was­ser­ver­sor­gung erheb­lich. Zum Öffnen der Ver­klei­dungen inner- und außerhalb des Gebäudes mussten meh­rere Trupps unter Press­luft­atmer ein­ge­setzt werden. Das Ein­fa­mi­li­en­haus wurde mit Elek­trolüftern ent­raucht. Mit einem Mehr­gas­messgerät wurden die Koh­len­stoff­mon­oxid­kon­zen­tra­tionen in den Räumen gemessen.
Die letzten Ein­satzkräfte verließen die Ein­satz­stelle gegen 18:30 Uhr. Die Feu­er­wehr Bad Rap­penau war ins­ge­samt mit 8 Fahr­zeugen und ca. 35 Mann im Ein­satz.