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Chaos auf der A6

Einsatz der Feuerwehren Bad Rappenau und HeilbronnVerkehrsunfall LKW am von Manuel Günther, Feuerwehr Bad Rappenau

Mit dem Alarm­stich­wort „Ver­kehrs­un­fall LKW“ wurden die Feu­er­wehren Bad Rap­penau und Heil­bronn in den frühen Mor­gen­stunden auf die A6 in Fahrt­rich­tung Mann­heim alar­miert.

Kurz vor der Aus­fahrt Sins­heim-Steins­furt kam ein Fahr­zeug mit Segel­fluganhänger ins Schleu­dern und kam mitten auf der Fahr­bahn zum Stehen. Ein LKW-Fahrer kam hinzu und sicherte die Unfall­stelle ab. Ein anderer LKW-Fahrer wollte links an der Unfall­stelle vor­bei­fahren und wurde hierbei von einem wei­teren LKW erfasst. Durch den Auf­prall wurde der Anhänger des LKWs über die Beton­leit­wand geschleu­dert. Der auf­fah­rende LKW-Fahrer wurde hierbei in seinem Führer­haus ein­ge­schlossen. Unter Absprache mit dem Not­arzt vor Ort befreiten die Ein­satzkräfte den Fahrer mit hydrau­li­schem Ret­tungsgerät. Die Feu­er­wehr kümmerte sich außerdem um den Brand­schutz, die Ver­kehrs­ab­si­che­rung sowie die Aus­leuch­tung der Ein­satz­stelle. Die Ber­gung der LKW-Wracks führten zwei Abschlepp­un­ter­nehmen durch.

Die Feu­er­wehr Bad Rap­penau war mit 25 Mann und 5 Fahr­zeugen im Ein­satz.

Da alle Fahr­spuren durch die ver­unglückten LKW blo­ckiert waren, konnten die Ein­satzkräfte erst nach 3 Stunden die Auto­bahn ver­lassen. Auch die Anfahrt war für die Ein­satz­fahr­zeuge nicht leicht: Da keine Ret­tungs­gasse gebildet wurde, verzögerte sich die Ret­tung erheb­lich. Selbst nachrückende Fahr­zeuge konnten nicht bis zur Ein­satz­stelle gelangen, da die Lücken im Stau durch Drängler sofort wieder ver­schlossen wurden.