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Breites Einsatzspektrum der Feuerwehr Bad Rappenau in vergangener Woche

Einsatz der Feuerwehr Bad RappenauZusammenfassung mehrerer Einsätze am von Axel Klumbach, Feuerwehr Bad Rappenau

5 Einsätze in KW 29 – Breites Ein­satz­spek­trum

Wieder eine ein­satz­reiche Woche für die Feu­er­wehr Bad Rap­penau mit ihren Abtei­lungen. Vom Ver­kehrs­un­fall mit Toten über Klein­einsätze bis zum LKW-Brand reichte das Ein­satz­spek­trum vom 17. bis 24.07.2010. Aber nun der Reihe nach.

Am Samstag, den 17.07.2010 wurde die Abtei­lung Bad Rap­penau um 18:16 Uhr mit Rüstwagen (RW), Tanklöschfahr­zeug (TLF16/25) und Gerätewagen Ver­kehrs­si­che­rung (GW-VS) als Unterstützung der Feu­er­wehr Kirchardt zu dem Ver­kehrs­un­fall auf der B39 Rich­tung Steins­furt alar­miert.

Auch wir als Feu­er­wehr möchten an dieser Stelle den Fami­lien der 3 getöteten Insassen unser Mitgefühl und unser Bei­leid aus­spre­chen.

Am 20.07.2010 stand um 10:45 Uhr für die Abtei­lung Bad Rap­penau als Amts­hilfe für den Ret­tungs­dienst mit dem Alarm­stich­wort „Türöffnung / Not­fall“ der nächste Ein­satz im Dis­play der Funk­mel­de­empfänger. Leider konnte nach dem Öffnen der Woh­nungstüre bei der in der Woh­nung befind­li­chen Person durch den Ret­tungs­dienst nur noch der Tod fest­ge­stellt werden. Auf der Rückfahrt von diesem Ein­satz sollte gleich ein wei­terer Ein­satz abge­wi­ckelt werden. Als Tier­not­lage musste eine von einem Auto über­fah­rene Katze auf­ge­nommen und dem Tier­arzt über­bracht werden.

Am 21.07.2010 wurde für die Abtei­lungen Bad Rap­penau und Bab­stadt um 12:05 Uhr Alarm ausgelöst. Als Ein­satz­stich­wort wurde gemeldet „Brand unklar in Bab­stadt – Bahnweg“. Durch den Ein­satz­leiter konnte beim Ein­treffen als erste Lage­mel­dung ein bren­nender Holz­stapel auf dem Lager­platz eines Zim­me­rei­be­triebes gemeldet werden. Der Brand wurde durch die anwe­senden Kräfte beider Abtei­lung in kurzer Zeit gelöscht.

Am 23.07.20110 um 6:20 Uhr lösten die Mel­de­empfänger erneut für die Abtei­lung Bad Rap­penau Alarm aus. Gemeldet wurde ein LKW-Brand auf der BAB A6 bei Kilo­meter 622 (siehe Bilder). Beim Ein­treffen wurde durch den Ein­satz­leiter ein bren­nendes Führer­haus an einem Hängerzug fest­ge­stellt. Der Fahrer hatte den Anhänger bereits abge­kop­pelt und erste Löschver­suche gestartet. Als Ladung wurden leere Edel­stahlfässer fest­ge­stellt. Das Tanklöschfahr­zeug TLF16/25 und das LF16 fuhren nach Abklärung mit dem Ein­satz­leiter über den Mit­tel­streifen / Bau­stelle an die Ein­satz­stelle heran. Die Brandbekämpfung erfolgte mit dem Schnell­an­griff und einem C-Rohr, mit der Wärme­bild­ka­mera wurde das Fahr­zeug auf wei­tere Glut­nester kon­trol­liert. Während des kom­pletten Ein­satzes waren beide Fahr­streifen der BAB A6 Rich­tung Mann­heim voll gesperrt. Im Ein­satz befanden sich fol­gende Fahr­zeuge: Kom­man­do­wagen (KdoW), Tanklöschfahr­zeug (TLF16/25), Löschfahr­zeug (LF16). Ins­ge­samt befanden sich 20 Kame­raden im Ein­satz. Um 07:30 Uhr konnte der Leit­stelle das Ein­satz­ende gemeldet werden.