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Brand in Tiefgarage mit vermisster Person

Einsatz der Feuerwehren Neuenstadt a.K. und NeckarsulmGebäudebrand am von David Gäckle, Feuerwehr Neuenstadt a.K.

Zu einem Feu­er­alarm wurde die Neuenstädter Wehr am Sonntag Nach­mittag um 15:58 Uhr alar­miert. Schon beim Ein­treffen an der Ein­satz­stelle drangen starke Rauch­wolken aus dem Git­tertor einer Tief­ga­ra­gen­ein­fahrt, Flammen züngelten immer stärker hervor. Die der­zei­tige Lage war völlig unklar. Laut Über­mitt­lung befand sich noch eine frisch ope­rierte, gehunfähige Person im Gebäude. Auf­grund der Anzahl der benötigten Atem­schutzgeräteträger bei einem Tief­ga­ra­gen­brand folgte eine Voll­alar­mie­rung, zusätzlich wurde zur Unterstützung noch die Feu­er­wehr Neckar­sulm nach­alar­miert. Der Angriffs- sowie der Was­ser­trupp des Hil­fe­leis­tungslöschfahr­zeuges drang gewalt­voll durch das ver­schlos­sene Git­tertor in die Tief­ga­rage ein, während wei­tere Trupps von einem Licht­schacht aus einen Schau­m­an­griff vor­be­rei­teten. Ein Per­so­nen­kraft­wagen hinter einer Beton­mauer stand in Flammen. Es war unklar, ob sich die Brand­schutztür zum Trep­pen­auf­gang in ver­schlos­senem Zustand befand, da Rauch aus den Fens­tern einer oben lie­genden Woh­nung des Mehr­fa­mi­li­en­hauses drang. Aus­sagen zufolge sollte das bren­nende Fahr­zeug einen vollen Tank sowie zusätzliche Reserve-Kraft­stoff­ka­nister im Kof­fer­raum beinhalten. Nachdem sich die ver­misste Person außerhalb der Tief­ga­rage kennt­lich machte, konnten sich die zahl­rei­chen Atem­schutz­trupps voll auf die Brandbekämpfung kon­zen­trieren. Zur Unterstützung wurden hierzu zwei Über­druckbelüfter im Trep­pen­haus posi­tio­niert, dadurch konnte die Sicht­weite schnell opti­miert werden. Durch den wirk­samen Ein­satz des mobilen Rauch­vor­hanges wurde die Rauch­aus­brei­tung in den Wohn­be­reich deut­lich redu­ziert. Auf­grund des Ein­satzes zahl­rei­cher Feu­er­wehr­leute konnte der Brand schnell unter Kon­trolle gebracht werden. Nachdem die Tief­ga­rage bald ent­raucht war konnten die völlig ver­dreckten darin befind­li­chen Fahr­zeuge durch deren Eigentümer aus­ge­parkt und zu einer Wasch­an­lage gefahren werden. Zum Ent­fernen des Brand­fahr­zeuges war ein Abschlepp­wagen not­wendig, zuvor musste das Fahr­zeug um eine Ecke gezogen werden. Zahl­reiche Schau­lus­tige ver­folgten den Ein­satz, ver­letzt wurde glückli­cher­weise nie­mand. Die Brand­schau erfolgte durch Kreis­brand­meister Vogel. Die Kom­man­danten Jochim und Schaf­froth äußerten sich sehr positiv über den Ein­satz­ab­lauf und die tak­ti­sche Vor­ge­hens­weise.

Leider wurden die Bilder erst gegen Ende des Ein­satzes auf­ge­nommen, des­halb wirkt die Bri­sanz ver­harm­lost.