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BAB: Unfälle aufgrund Aquaplaning - mehrere Verletzte

Einsatz der Feuerwehren Weinsberg und UntergruppenbachVerkehrsunfall PKW am von Weinsberg und Untergruppenbach

Meh­rere Unfälle ereig­neten sich am Pfingst­mon­tag­abend auf den Auto­bahnen
rund um das Weins­berger Kreuz auf­grund Aqua­pla­ning. Während die meisten
glimpf­lich ver­liefen, gab es bei zwei Unfällen Ver­letzte. Bei dem einen
geriet gegn 20 Uhr auf der A 81 bei Abstatt in Fahrt­rich­tung Würzburg ein
BMW auf der nassen Fahr­bahn ins Schleu­dern, kam von der Fahr­bahn ab und
über­schlug sich. Der Fahrer musste ins Kran­ken­haus zur sta­tionären Auf­nahme
gebracht werden. Auf der Gegen­fahr­spur bil­dete sich auf­grund Schau­lus­tiger
ein Stau.
Zwei Stunden später kam es zu einem Unfall mit vier PKW und einem Motorrad.
Ein 31-Jähriger fuhr bei Unter­grup­pen­bach in Rich­tung Würzburg, als sein
Mazda bei starkem Regen ins Schleu­dern geriet. Das Fahr­zeug drehte sich
mehr­fach, prallte gegen die Mit­tel­leit­planke der drei­spu­rigen Auto­bahn und
blieb auf der linken Fahr­spur ent­gegen der Fahrt­rich­tung liegen. Der leicht
ver­letzte Fahrer lief auf dem Sei­ten­streifen dem Ver­kehr ent­gegen und
winkte, um Schlim­meres zu ver­hin­dern. Ein Krad­fahrer übersah den Win­kenden
und das Unfall­fahr­zeug. Nach dem Auf­prall schlid­derte das Krad noch rund 100
Meter weiter, der 49-Jährige erlitt schwerste Ver­let­zungen. Gleich
anschließend hielten meh­rere Auto­fahrer an. Trotz der ein­ge­schal­teten
Warn­blink­lichter an deren Fahr­zeugen fuhr ein 38-Jähriger auf dem linken
Fahr­streifen zu schnell auf die Unfall­stelle zu. Sein Fahr­zeug geriet beim
Brems- und Aus­weich­ver­such ins Schleu­dern, berührte dabei den Volvo eines
rechts neben ihm fah­renden Bad Wimp­fe­ners, prallte anschließend noch gegen
den Mazda und am Ende gegen die Mit­tel­leit­planke. Sein Auto blieb erst 15
Meter nach der Unfall­stelle stehen und war völlig zertrümmert. Zuletzt fuhr
dann noch eine 18-Jährige mit ihrem Polo über Fahr­zeug­teile, wodurch die
Reifen des PKW beschädigt wurden. Der ent­stan­dene Sach­schaden wird von der
Polizei auf über 70.000 Euro geschätzt. Im Ein­satz waren neben der Polizei
drei Fahr­zeuge der Ret­tungs­dienste, ein Not­arzt und die Frei­wil­ligen
Feu­er­wehren von Weins­berg und Unter­grup­pen­bach mit vier Fahr­zeugen und 15
Mann. Zur Fest­stel­lung des genauen Ablaufes sucht die Auto­bahn­po­lizei
Weins­berg noch Zeugen, die sich unter der Tele­fon­nummer 07134/5130 melden
sollen.

PD Heil­bronn