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Asylbewerber schlägt Feuerwehrmann und verletzt Polizisten

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnPerson droht zu springen am

Ein 27 Jahre alter Asyl­be­werber aus Kamerun hat am Sonn­tag­nach­mittag in Heil­bronn-Sont­heim einen Feu­er­wehr­mann geschlagen und einen Poli­zei­be­amten durch einen Tritt ver­letzt.

Die Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn und zwei Streifen vom Poli­zei­re­vier Heil­bronn waren in die Max-Planck-Straße gerufen worden, weil dort im Zimmer eines Lands­mannes der 27-Jährige offen­sicht­lich aus­ge­rastet war. Nachdem er die Möbel in ihre Ein­zel­teile zer­legt und ein Fern­sehgerät aus dem Fenster des 4. Stock­werks geworfen hatte, drohte der Mann, hin­terher zu springen.

Beim Ein­treffen der Ret­tungs­dienste stand er im Fens­ter­rahmen und schrie laut­hals nach unten. Die Feu­er­wehr blies ein Sprung­kissen auf und fuhr die Dreh­leiter aus. Zwei Feu­er­wehrmänner und ein Freund des offen­sicht­lich Lebensmüden fuhren mit in Rich­tung des Fens­ters. Oben ange­langt konnten die Drei den Kame­runer am Springen hin­dern, dieser schlug einem der Feu­er­wehrmänner mit der Hand ins Gesicht.

In der Zwi­schen­zeit war eine Poli­zei­streife in den 4. Stock gerannt und konnte den sich heftig weh­renden Asyl­be­werber ins Zimmer ziehen. Dar­aufhin wurde ihm eine Hand­schließe ange­legt und aus dem Haus gebracht. Auf dem Hof trat er einem Poli­zisten in den Geni­tal­be­reich, der Beamte musste sich in ärzt­liche Behand­lung begeben. Für ihr Bemühen, den Mann zu retten, mussten sich die Poli­zisten als ?Nazis? beschimpfen lassen. Die Überprüfung des Mannes ergab, dass er seit November letzten Jahres abge­schoben werden sollte und seitdem unauf­findbar gewesen ist.

PD Heil­bronn