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Abgestürzte Person aus ehemaligem Steinbruch gerettet

Einsatz der Feuerwehr NeudenauHilfeleistung Rettungsdienst am von Uwe Amann, Feuerwehr Neudenau

Zur „Hil­fe­leis­tung für Ret­tungs­dienst“ wurde die Ein­satz­ab­tei­lung Neu­denau am Sonn­tag­abend alar­miert. Kurz zuvor war schon die HvO-Gruppe alar­miert wurden, hier mit dem Stich­wort „Ver­kehrs­un­fall“.

Seit der letzten Nacht war ein Jugend­li­cher aus einem Neu­de­nauer Stadt­teil ver­misst. Meh­rere Freunde und Bekannte machten sich im Laufe des Nach­mit­tags auf die Suche. Irgend­wann konnte der Jugend­liche auf Zurufen im Bereich des Neu­de­nauer Häcksel­platzes / Recy­clings­hofes aus­findig gemacht werden - in sehr unweg­samen Gelände: etwa 5 Meter über der Zufahrt, direkt unter­halb eines Steil­hangs des ehe­ma­ligen Stein­bruchs.

Die Ein­satzkräfte wurden beim Ein­treffen bereits von Polizei und vielen „Suchenden“ erwartet. Zur Erkun­dung und Erst­ver­sor­gung ging die Kom­man­do­wagen-Besat­zung vor. Schon kurz darauf konnte der Mann­schaft des Tanklöschfahr­zeuges der Auf­trag gegeben werden, sich einen Weg zum Ver­un­fallten zu bahnen. Hierzu waren meh­rere Lei­tern und die Siche­rung über Feu­er­wehr­leinen nötig.

Nach der Erst­ver­sor­gung durch einen Ret­tungs­as­sis­tenten der Feu­er­wehr und die später ein­tref­fende Ret­tungs­wagen-Besat­zung wurde die Ret­tung vor­be­reitet. Hierbei war es ein glückli­cher Umstand, dass eine ähnliche Sze­nerie in den ver­gan­genen beiden Übungen erprobt wurde.

Über Spi­ne­board und Schleif­korb­trage der Feu­er­wehr wurde der Jugend­liche pati­en­ten­ge­recht (vor allem ach­sen­ge­recht) gerettet und dem Ret­tungs­dienst überg­eben. Hierbei kamen wieder meh­rere Lei­tern als „Rut­sche“ für die Schleif­korb­trage zum Ein­satz.

Im Laufe des Ein­satz­ge­sche­hens mussten Angehörige und Freunde des Ver­letzten durch Feu­er­wehrkräfe und die Helfer vor Ort betreut werden. Zusätzlich wurde der Not­fall­nach­sor­ge­dienst alar­miert.