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Weihnachtsfeier der Feuerwehr Möckmühl

Möckmühlvon Feuerwehr Möckmühl

Schon zur Tra­di­tion geworden ist die alljährliche Kame­rad­schafts- und Weih­nachts­feier der Feu­er­wehr Möckmühl, immer am ersten Samstag im Dezember, welche mit einem lockeren Steh­emp­fang begann.

Etwas mehr als 100 Per­sonen ver­zeich­neten wieder einen sehr guten Besuch dieser beliebten Ver­an­stal­tung und ver­wan­delten den Saal der reno­vierten Stadt­halle in eine gute Stube, mit beleuch­tetem Tan­nen­baum und familiärer Gemütlich­keit. Mit einem Pot­pourri von Weih­nachts­lie­dern, vor­ge­tragen von den beiden Trom­pe­tern Thomas Städtler und Ger­hard Gerner vom Musik­verein Möckmühl, star­tete die Feier in diesem Jahr mit weih­nacht­li­chen Weisen. Doch die Ver­ant­wort­li­chen hatten sich auch in diesem Jahr wieder deut­lich mehr ein­fallen lassen, denn Just in dem Moment als Kom­man­dant Uwe Thoma mit seiner Begrüßung begann, mar­schierte die bur­schi­kose Berta Pfef­ferle herein und mischte die Gesell­schaft im wahrsten Sinne des Wortes auf. Berta über­nahm sofort das Zepter und lud sich danach selbst zum Essen ein. Die Lach­mus­keln wurden somit bereits zu Beginn der Ver­an­stal­tung bean­sprucht. Danach wurde zu einem großartigen Essen in Buf­fet­form geladen, wel­ches nach ca. 1 Stunde durch wei­tere Trom­pe­ten­lieder, wie­derum vor­ge­tragen durch die beiden Musiker, seinen Abschluss fand.

Der Kom­man­dant setzte nun seine Begrüßung fort; unter den Gästen befanden sich neben Bürger­meister Ulrich Stammer mit Frau auch wieder einige Land­frauen und Hel­fe­rinnen vom Herbst­fest der Feu­er­wehr.

Zu einem kurzen Jah­resrückblick ging wie­derum der Kom­man­dant an das Mikrofon, nach diesem Pro­gramm­punkt mel­dete sich Bürger­meister Ulrich Stammer zu Wort und bedankte sich bei den Anwe­senden für deren Ein­satz das ganze Jahr über. Der Bürger­meister sprach von einem sehr guten Verhältnis zwi­schen Stadt und Feu­er­wehr und lobte die ständige Präsenz der Flo­ri­ansjünger so die Stadt nach ihr rufe.

Nach dieser Ansprache erfolgte die Besche­rung, jede Ehe­frau, Freundin oder Part­nerin erhielt ein Geschenk, da diese pro Jahr ca. 70 Einsätze, zahl­reiche und vielfältige Son­der­auf­gaben sowie über 40 Übungs­dienste am Frei­tag­abend mit­tragen und das erfor­der­liche Verständnis hierzu auf­bringen müssen. Die Damen bekamen einen Gut­schein für einen Kino­be­such mit vor­an­ge­hendem Sekt­emp­fang und einem Imbiss in der Flo­ri­anshütte. Wei­terhin über­reichte der Kom­man­dant seinen Stell­ver­tre­tern, dem Kas­sier und Schriftführer, den Jugend­be­treuern, den Aus­bil­dern und dem Bürger­meister eine Auf­merk­sam­keit in Form eines Gut­scheines, wel­chen die Kame­raden mit ihren Frauen umsetzen können.

Anschließend wurde die in bester Stim­mung befind­liche Gesell­schaft mit den Pro­blemen der allein­ste­hende Berta "belastet". Die ältere Dame gab mehr­fach ihre Tele­fon­nummer bekannt, da weder Inter­net­an­zeigen noch Tele­fon­ver­mitt­lungen bisher hier eine Ände­rung erbrachten. Selbst eine Reise nach Ägypten brachte keinen Erfolg, da die gebo­tenen 1.000 Kamele gar nicht alle in Möckmühl unter­ge­stellt werden könnten.

Der offi­zi­elle Teil war gegen 22.00 Uhr beendet und die Feier ging in den gemütli­chen Bereich über. Ein großer Dank der Feu­er­wehr gilt dem Team der Metz­gerei Bären", wel­ches ein vorzügli­ches Essen, bestehend aus Suppe, Vor­speise, ver­schie­denen Hauptgängen, Salat­buffet und einem zur Weih­nachts­zeit pas­senden Nach­tisch zau­berte, den beiden Trom­pe­tern für die musi­ka­li­schen Beiträge sowie Berta Pfef­ferle für ihre lus­tige und gekonnte Entführung in die Welt einer Single-Mittfünfzi­gerin.