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Sonderübung Wasserförderung in Siglingen

Neudenauvon Florian Wagner, Feuerwehr Neudenau

Am son­nigen Sams­tag­nach­mittag trafen sich 12 Kame­ra­dinnen und Kame­raden der Ein­satz­ab­tei­lungen Neu­denau und Sig­lingen zur gemein­samen Übung. Im Fokus lag das Thema Was­serförde­rung. Gemeinsam stellen das Trag­kraft­sprit­zen­fahr­zeug (TSF) der Abtei­lung Sig­lingen und der Gerätewagen GW-L2 der Abtei­lung Neu­denau die Was­serförder­kom­po­nente der Feu­er­wehr Neu­denau.

Nach kurzer Bespre­chung über das Vor­gehen beim Ver­legen einer Schlauch­lei­tung während der Fahrt mit dem GW-L2 ging es auch schon los. Aus dem in Sig­lingen in die Jagst fließenden Sülzbach wurde mit­tels Trag­kraft­spritze (PFPN 10-1500) Wasser ent­nommen und über eine Schlauch­lei­tung in den darüber lie­genden Wald gebracht. Es wurde ange­nommen, dass dort ein Feuer im Wald aus­ge­bro­chen war. Da die 650 Meter lange Strecke bis zum ange­nommen Feuer auch einen Höhen­un­ter­schied von über 60 Metern auf­wies, mussten ins­ge­samt drei Pumpen zur Was­serförde­rung in Betrieb genommen werden. Nachdem die Schlauch­lei­tung auf­ge­baut und mit Wasser gefüllt war, ver­teilten sich die Kame­raden an die ein­zelnen Pumpen, um dort ver­schie­dene Vor­ge­hens­weisen wie die Kom­mu­ni­ka­tion zwi­schen den Pumpen oder das Vor­gehen bei einem geplatzten Schlauch zu üben. Dabei zeigte sich, dass das TSF als wen­diges Fahr­zeug zur Kon­trolle und Repa­ratur der Schlauch­lei­tung sehr gut ein­ge­setzt werden kann.

Vier Stunden und über 50 Kubik­meter gefördertes Wasser später waren dann wieder alle Fahr­zeuge ein­satz­be­reit in den Feu­er­wehrhäusern und die Mann­schaft konnte den Abend gemeinsam aus­klingen lassen.