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Schnelligkeit ist Nebensache

Heilbronnvon Redaktion HSt

150 Feu­er­wehr­leute messen ihre Fit­ness beim Duathlon rund um Kirch­hausen

Heil­bronn 10, 9. 8: Gleich fällt der Start­schuss. 150 aktive Feu­er­wehrmänner in weiß-grauen T-Shirts setzen sich an der Deutsch­or­dens­halle in Bewe­gung. Fünf Kilo­meter rund um Kirch­hausen nehmen sie unter die Füße. Schon 22 Minuten später ist Arthur Kies­ling aus Böckingen als erster Läufer im Ziel und schwingt sich auf sein Fahrrad. Jetzt warten 20 wei­tere Kilo­meter auf ihn. Die 22 Mann der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Kirch­hausen haben den Event samt Bewir­tung für ihre Kol­legen orga­ni­siert.

Doch wer der schnellste ist, ist beim Feu­er­wehr-Duathlon am Sonn­tag­morgen Neben­sache. Früher, als es noch um Minuten und Sekunden ging, ent­wi­ckelten einige einen eher unge­sunden sport­li­chen Ehr­geiz und ver­aus­gabten sich zu sehr. „Heute gewinnt die Abtei­lung mit den meisten Finis­hern im Verhältnis zu den Aktiven in der Abtei­lung“, erklärt Günter Bau­mann von der Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn die Idee. „Es kommt darauf an, dass möglichst viele mit­ma­chen und im Ziel ankommen.“

Die Aktiven der Berufs­feu­er­wehr, der Jugend­feu­er­wehr und der Frei­wil­ligen Feu­er­wehren nehmen die Sache des­halb locker: „Es ist ein­fach schön, zusammen mit den anderen in der Gruppe zu laufen und zu radeln“, sagt Jochen Täuscher, 42. aus Neckar­gartach und ergänzt: „Fit sind wir alle sowieso.“

Das bestätigt auch Günter Bau­mann. Sport wird bei der Feu­er­wehr groß geschrieben, um „fit for fire fighting“ zu sein, so das Motto der lan­des­weiten Sport­ak­tion.

Bild: Start zum Feu­er­wehr-Duathlon: fünf Kilo­meter Laufen und 20 Kilo­meter Rad­fahren war­teten auf die Teil­nehmer. Foto: Guido Sawatzki